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Arbeitsfelder

Besoldung und Versorgung

Der Geschäftsbereich Besoldung ist Teil der Zentralen Personalverwaltung im Landeskirchenamt.

1. Pfarrerinnen und Pfarrer

Das Besoldungs- und Versorgungsrecht der Pfarrerinnen und Pfarrer in einem öffentich-rechtlichen Dienstverhältnis ist in der Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung (PfBVO) geregelt. Grundsätzlich wird das Besoldungs- und Versorgungsrecht angewendet, das für die Beamtinnen und Beamten des Landes Nordrhein-Westfalen gilt. Die Pfarrbesoldungs- und -versorgungsordnung regelt daher nur Besonderheiten, die sich aus dem Werdegang der Theologinnen und Theologen sowie den Besonderheiten des pfarramtlichen Dienstes ergeben. So mussten zum Beispiel Regelungen für die Einordnung in Besoldungsgruppen, für Zulagen, für den Wartestand (gleichzusetzen mit dem vorläufiger Ruhestand im öffentlichen Dienst) und für die Anwendung der Konkurrenzregelungen im Familienzuschlag getroffen werden.

Für die Besonderheiten der Pfarrdienstwohnungen wurde eine Pfarrdienstwohnungsverordnung (PfDWVO) erlassen, die sich ebenfalls an den für die Beamtinnen und Beamten des Landes Nordrhein-Westfalen geltenden Regelungen orientiert.

 

2. Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamte

Das Besoldungs- und Versorgungsrecht der Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten ist in der Kirchenbeamtenbesoldungs- und -versorgungsordnung (KBVO) geregelt.

Wie für die Pfarrerinnen und Pfarrer wird auch hier grundsätzlich das Besoldungs- und Versorgungsrecht angewendet, das für die Beamtinnen und Beamten des Landes Nordrhein-Westfalen gilt. Die Kirchenbeamtenbesoldungs- und -versorgungsordnung regelt ebenfalls nur Besonderheiten, die sich aus dem Werdegang der kirchlichen Beamtinnen und Beamten und den Besonderheiten des kirchlichen Dienstes ergeben.

So wurden zum Beispiel Regelungen für die Laufbahnen und Beförderungsmöglichkeiten, für Zulagen, für den Wartestand (gleichzusetzen mit dem vorläufiger Ruhestand im öffentlichen Dienst) und für die Anwendung der Konkurrenzregelungen im Familienzuschlag getroffen.

Für die verbeamteten Lehrerinnen und Lehrer an landeskirchlichen Schulen gilt das jeweilige Landesrecht.

Für die Pfarrerinnen und Pfarrer und für die Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten berechnet die Zentrale Personalverwaltung bei Eintritt des Ruhestandes die Versorgungsansprüche. Die Versorgungsleistungen werden von der Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte in Dortmund getragen (www.vkpb-dortmund.de).

 

 

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ekir.de / 09.09.2016



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