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Kidsmobil in der Flüchtlingsarbeit des Diakoniewerks Essen. Foto: Julia Fiedler Die Diakonie Essen betreut Flüchtlingskinder in ihren Unterkünften. Foto: Julia Fiedler / Diakonie Essen

Handeln

Diakonie

Gebrechliche alte Menschen. Patientinnen und Patienten. Überschuldete. Wohnungslose. Inhaftierte. Kranke. Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten. Familien in Krisensituationen. Menschen mit geistiger oder körperlicher Einschränkung. Ihnen hilft die Diakonie.

Marlies Klein im Gespräch mit Philipp Wienke, Altenpfleger in einem Seniorenheim der Diakonie Düsseldorf. Foto: Christian Carls / Diakonie RWL Marlies Klein im Gespräch mit Philipp Wienke, Altenpfleger in einem Seniorenheim der Diakonie Düsseldorf. Foto: Christian Carls / Diakonie RWL

Die Diakonie betreibt Altenheime, Hospize und Krankenhäuser, Diakonie- und Sozialstationen. Sie bietet Beratungsstellen, besondere Wohneinrichtungen und beispielsweise auch Kindertagesstätten. Auch Flüchtlingsarbeit gehört zur Diakonie, der Einsatz für Arbeitslose und beispielsweise auch die Bahnhofsmission.

Diakonische Arbeit geschieht auf verschiedenen Ebenen: in den Kirchengemeinden sowie regional bzw. in den Kirchenkreisen in Diakonischen Werken. Auf Landes- und Bundesebene übernimmt die Diakonie gesellschaftliche Verantwortung und positioniert sich u.a. in der Flüchtlingshilfe, ist Trägerin von Freiwilligendiensten (Freiwilliges Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst) und bietet Ausbildungs- und Studiengänge an.

Diakonie RWL

Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Diakonie RWL ist nach der Fusion der Diakonischen Werke der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.

In Nordrhein-Westfalen sowie Teilen von Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen repräsentiert sie rund 5.000 evangelische Sozialeinrichtungen mit rund 130.000 beruflich Mitarbeitenden. Die Diakonie RWL bezieht Position in politischen und sozialen Diskussionen und tritt für ein gesellschaftliches Miteinander ein, das vom christlichen Verständnis der Nächstenliebe geprägt ist.

Es begann mit Wichern

Die Diakonie hat ihre Wurzeln im Jahr 1848, als der Theologe Johann Hinrich Wichern, damals Leiter des “Rauhen Hauses“, einer  sozialen Einrichtung für Kinder und Jugendliche in Hamburg, in seiner berühmten Stegreif-Rede in Wittenberg zur “Inneren Mission“ in Deutschland aufrief. Noch im gleichen Jahr setzten engagierte Evangelische im Rheinland die Gründung der rheinischen Diakonie in Gang.

Schon zuvor, 1836, hatten Theodor und Friederike Fliedner in Düsseldorf die Kaiserswerther Diakonie gegründet. Sie gehört bis heute zu den großen diakonischen Einrichtungen im Rheinland. Weitere sind beispielsweise die Bergische Diakonie Aprath, die kreuznacher diakonie, die Stiftung Tannenhof, die Stiftung Hephata, der Neukirchener Erziehungsverein und die Graf-Recke-Stiftung.

 

 

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ekir.de / bgh & neu / 14.09.2017



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