Weihnachtsgottesdienst kommt aus Afghanistan
Aus dieser Kirche im Camp in Mazar-e Sharif kommt der Radiogottesdienst an Heiligabend, zu empfangen bei Deutschlandfunk und Deutscher Welle.
Kerstin Hanke, mehr als einen Tag unterwegs zu ihrem Ziel, fliegt allein nach Afghanistan, ohne große Technik-Crew. Mit ungewöhnlichem Gepäck: ein kleines Mischpult, zehn Kabel, zwei Adapter finden sich unter anderem in ihrem Koffer. Denn der Bundeswehrsender „Radio Andernach“ hilft zwar, ihm fehlen aber besagte Geräte.
„Egal wie man den Bundeswehreinsatz beurteilt: Wir haben unsere Leute dort, und die Weihnachtsbotschaft lautet: Friede auf Erden. Wo, wenn nicht dort?“ Auch Bethlehem, so Hanke, sei der „abseitigste Ort“ für diese Botschaft gewesen. „Es war ja nicht gerade eine Entscheidungsmetropole.“ Und so sorgt die Rundfunkpfarrerin also für die Gottesdienstübertragung aus einem Ort, an dem derzeit 3.100 Bundeswehrangehörige Dienst tun. Diese seien Bürgerinnen und Bürger in Uniform und teilten die Sehnsucht nach Frieden. Der Gottesdienst aus dem Bundeswehrcamp beginnt nach den Nachrichten um 17.05 Uhr.
Eindrücke aus Afghanistan werden auch Hörerinnen und Hörer von 1Live erhalten. Denn Kerstin Hanke, stellvertretende WDR-Rundfunkbeauftragte, wird aus ihren Eindrücken auch Beiträge für diese WDR-Radiowelle produzieren.
ekir.de / neu / 20.12.2011
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