EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr
Arbeitsfelder

Entwicklung

Hilfe leisten, ökumenisch lernen, politische Mitverantwortung entwickeln - das sind die Ziele kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit.

Hilfe für Menschen in Not und zur Entwicklung leistet kirchliche Entwicklungsarbeit. Hilfe für Menschen in Not und zur Entwicklung leistet kirchliche Entwicklungsarbeit.

Kirchliche Entwicklungsarbeit verfolgt den biblischen Auftrag, sich für eine gerechte, friedliche Welt einzusetzen - unter Achtung der Eigenständigkeit anderer Kulturen und Religionen. Im Einzelnen geht es um die Minderung von Armut, Hunger und Not in der Welt und ihrer Ursachen. Die evangelische Entwicklungsarbeit trägt dazu bei, gerechte Gesellschaften aufzubauen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und die Schöpfung zu bewahren.

Das geschieht durch finanzielle Förderung von Projekten und Programmen sowohl in Afrika, Asien und Südamerika, also auch in Südosteuropa, der Kaukasus-Region und den Transformationsländern in Zentralasien. Daneben werden Fachkräfte vermittelt und Stipendien vergeben. Geld für dieses Engagement bezieht kirchliche Entwicklungsarbeit aus kirchlichen Mitteln, Spenden und staatlichen Zuschüssen.

Entwicklungsarbeit - das bedeutet vielleicht nicht immer große Sprünge. Aber sie ist ein nachhaltiges Engagement für eine gerechte, friedliche Welt. Entwicklungsarbeit - das bedeutet vielleicht nicht immer große Sprünge. Aber sie ist ein nachhaltiges Engagement für eine gerechte, friedliche Welt.

Wichtig für die rheinische Kirche ist das Engagement der Kirchengemeinden und Kirchenkreise. Sie arbeiten in Partnerschaften mit Gemeinden und Kirchenkreisen in Übersee zusammen. Besonders sind hier die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) und die Christlich-Protestantische Toba-Batak-Kirche (HKBP) in Indonesien zu nennen.

Aber es geht nicht nur um Geldtransfer für Projekte in die so genannten Entwicklungsländer: Rund neun Prozent der Mittel werden für entwicklungspolitische Bildung in Deutschland ausgegeben. Es werden sowohl Seminare und klassische Bildungsveranstaltungen gefördert, als auch Studienreisen zu Partnern in Übersee - mit dem Charakter des Erfahrungslernens.

Die Beteiligung am Fairen Handel (Gepa u.a.) verbindet beides: Informations- und Bildungsarbeit hierzulande mit konkreter ökonomischer Hilfe bei den Handelspartnern in Ländern des Südens durch den Verkauf der Produkte. Mit dem etwas höheren Preis werden besonders soziale Anliegen der Produzenten finanziert.

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

Fotos: Brot für die Welt, EED / 22.12.2009



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung