Landessynode 2018

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Landessynode 2018

Gottes Frieden übersteigt den eigenen Horizont

Oberkirchenrätin Barbara Rudolph predigte zur Eröffnung der Landessynode. In ihrer Schriftauslegung bezieht sie das Christuszeugnis auf das Verhältnis zu anderen Religionen.

Mit einem Gottesdienst begann die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Synodaltagung. Oberkirchenrätin Barbara Rudolph predigte über den Vers aus dem Philipperbrief (Kap. 4,7), mit dem viele Predigten enden: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“ Das Besinnen auf den Frieden Gottes sei jedoch auch ein guter Start für die Beratungen der Synode, sagte Barbara Rudolph. „Die Logik des Gottesfriedens ist höher als all unsere Vernunft und reicht darum tiefer als alle trennenden Gräben von Tradition, Religion, Nation“, so Rudolph in ihrer Predigt.

„Sind Herzen und Sinne in Christus bewahrt, im Messias Jesus gehalten, dann können wir offen sein für das, was in anderen Religionen, wahr und heilig‘ ist, wie es unsere katholischen Geschwister im Zweiten Vatikanischen Konzil vorsichtig und behutsam formuliert haben.“

Nicht zuletzt mit Blick auf die anstehende theologische Positionsbestimmung für die Begegnung mit Musliminnen und Muslimen gelte für sie: „Ich will den kritischen Maßstab bewahren, Verkündigen und Gestalten in Kirche und Gesellschaft an dem Frieden Gottes zu messen, der über den eigenen Horizont und über Feindeslinien führt.“ Sie bitte darum, dass Herz und Sinne in Christus Jesus bewahrt würden und offen seien für neue Begegnungen, Erfahrungen und Erkenntnisse.

 

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ekir.de / Foto: Hans-Jürgen Vollrath / Video: Marcel Kuß / 07.01.2018



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