Ökumenische Partnerschaftsbegegnung im Kirchenkreis Essen. Foto: Leo Drummond
Das Kulturhauptstadtprogramm Ruhr 2010 und der Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt waren Anstöße für die dreiwöchige Begegnung, über die Pfarrerin Ursula Thomé und Pfarrer Christoph Ecker im ekir.de-Doppelinterview berichten. Es sei "eine großer Nummer gewesen", sagt Thomé, Pfarrerin im Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) im westlichen Ruhrgebiet. "Gottes Geist hat gewirkt", sagt Pfarrer Ecker, in Essen Vorsitzender des Beirates für Ökumene und Partnerschaften. Unglaublich: Zwei Delegierte haben auf ihrer Anreise ein Stück Fluss mit einem Einbaumboot zurückgelegt. Noch unglaublicher: Trotz ziemlicher europäischer Abschottung haben alle ihr Visum bekommen. Von wegen Unglaube: Ein zweiteiliges Interview über das Thema Gewalt und die berührende Erfahrung von Ökumene - "zusammen sind wir der Leib Christi".
Gottes Geist wirkt. Ursula Thomé und Christoph Ecker (1)
Zusammen sind wir der Leib Christi. Ursula Thomé und Christoph Ecker (2)
Der Wandbehang bleibt, hängt im Moment in der Matthäuskirche in Essen-Borbeck: Pfarrerin Thomé und Pfarrer Ecker.
Was bleibt? Ein Wandbehang mit Stoffen, die die Gäste aus ihren Herkunftsländern mitgebracht haben. Gemeinsame gestaltete Banner, die auch schon im Abschluss-Gottesdienst zur Dekade zur Überwindung von Gewalt gezeigt wurden. Ein Medienpaket, das der Weiterarbeit in den Gemeinden dienen wird. Und, so Ursula Thomé: "Die Partnerschaften bleiben."
Die ökumenischen Gäste des Kirchenkreises Essen beim Dekade-Abschlussgottesdienst in der Kreuzeskirche in Essen.
ekir.de / neu / 11.10.2010