Landessynode 2016

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Oberkirchenrat Bernd Baucks erstattet den Finanzbericht. Oberkirchenrat Bernd Baucks erstattet den Finanzbericht.

Landessynode 2016

Finanzbericht: gute Prognose, aber auch Schattenseiten

"Das Jahr 2015 ist ein gutes Jahr", erklärte Oberkirchenrat Bernd Baucks in seinem Finanzbericht an die Landessynode 2016 und meinte damit das Kirchensteueraufkommen. Die Prognose liege bei 687,5 Millionen Euro, so der Finanzchef der rheinischen Kirche.

Das Kirchensteueraufkommen für das neue Jahr 2016 werde noch einmal höher geschätzt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien unverändert gut, sagte Baucks, jedoch nicht ohne Schattenseiten: Die expansive Geldpolitik und die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank stehe in ihrer Wirkung in Konkurrenz mit dem niedrigen Preis für Rohöl seitens der erdölexportierenden Länder.

Für richtig hält der Oberkirchenrat die Erhöhung der Versorgungssicherungsumlage, die die Synode 2015 getroffen hatte. „Das Ziel, 2022 auf einem Stand von 70 Prozent Kapitaldeckung für die bestehenden Pensionsverpflichtungen zu sein, werden wir erreichen können“, sagte er. Das werde allerdings auch notwendig sein, da in den drei Kirchen von Rheinland, Westfalen und Lippe in den kommenden 15 Jahren mindestens 3.000 Menschen aus dem aktiven Dienst in der Ruhestand gehen, die meisten davon Pfarrerinnen und Pfarrer.

Weiter berichtete der Oberkirchenrat, dass vermutlich zukünftig die Kirchensteuerzahlungen nicht mehr gemeindebezogen, sondern landeskirchenbezogen erfasst werden, wie es bereits bei der Kirchensteuer auf Abgeltungssteuer geschieht.

Das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF), das auf doppelter Buchführung basiert, sei in allen Kirchenkreisen eingeführt und das Projekt damit abgeschlossen, berichtete Baucks des Weiteren.

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ekir.de, Foto: Hans-Jürgen Vollrath / 11.01.2016



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