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Seelsorge in der Justizvollzugsanstalt

Offenes Ohr für Menschen hinter Gittern: Seelsorgerinnen und Seelsorger sind für Inhaftierte und auch für Bedienstete in den Justizvollzugsanstalten da.

Schlüssel-Besitzer: Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten inhaftierte Menschen in den Justizvollzugsanstalten. Bild-LupeSchlüssel-Besitzer: Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten inhaftierte Menschen in den Justizvollzugsanstalten.

Seelsorge in der Justizvollzugsanstalt (JVA) ist die seelsorgliche und diskonische Begleitung von Gefangenen und Bediensteten in Justizvollzugsanstalten. Inhaftierte Menschen, übrigens auch ihre Angehörigen, sind häufig gesellschaftlich stigmatisiert. Sie bedürfen in besonderer Weise der Zusage von Gottes Annahme sowie der Zeichen menschlicher Zuwendung und Nähe. Insofern wird in dieser Arbeit der besondere Auftrag Jesu an seine Kirche wahrgenommen.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld, die Gefährdung von Beziehungen und die Abhängigkeit von Suchtmitteln wie Drogen, Alkohol und Tabletten werden in Einzelgesprächen und in Seelsorgegruppen bearbeitet. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger begleiten auch die Vollzugsbediensteten, die ihren Dienst oft unter schwierigen Anforderungen leisten. Wichtig für die Gefangenen und für die Seelsorge in der JVA ist die Arbeit der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Sie besuchen Inhaftierte regelmäßig und versuchen, ihnen bei der Lösung von Alltagsproblemen, die wie draußen auch im Gefängnis bestehen, zur Seite zu stehen.

 

 

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ekir.de / 23.12.2009



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