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Seelsorge im Gefängnis

Offenes Ohr für Menschen hinter Gittern: Seelsorgerinnen und Seelsorger sind für Inhaftierte und auch für Bedienstete in den Justizvollzugsanstalten da.

Seelsorge im Gefängnis ist die seelsorgliche und diakonische Begleitung von Gefangenen und Bediensteten in Justizvollzugsanstalten (JVA). Inhaftierte Menschen, aber auch ihre Angehörigen, sind häufig gesellschaftlich stigmatisiert. Sie bedürfen in besonderer Weise der Zusage von Gottes Annahme sowie der Zeichen menschlicher Zuwendung und Nähe.

Gefängnisseelsorgerinnen und -seelsorger bieten Einzelgespräche und Seelsorgegruppen an, um die Auseinandersetzung der Gefangenen mit der eigenen Schuld, der Gefährdung von Beziehungen und der Abhängigkeit von Suchtmitteln wie Drogen, Alkohol und Tabletten zu ermöglichen und zu begleiten.

Regelmäßig laden die Seelsorgerinnen und Seelsorger zu Gottesdiensten und Abendmahlfeiern in den Justizvollzugsanstalten ein.

Seelsorgerinnen und Seelsorger im Gefängnis sind auch für die Vollzugsbediensteten da, die ihren Dienst oft unter schwierigen Anforderungen leisten. Wichtig für die Gefängnisseelsorge ist zudem die Begleitung der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer. Sie besuchen Inhaftierte regelmäßig und versuchen den Gefangenen bei der Lösung von Alltagsproblemen zur Seite zu stehen.

 

 

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ekir.de / 08.12.2017



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