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Arbeitsfelder

Geistliche Begleitung

Geistliche Begleitung stellt die Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt. Sie unterstützt und fördert Menschen, die einen Lebensweg mit Gott gehen wollen und gehen.

Das geistliche Leben ist nicht auf einen bestimmten Bereich beschränkt, sondern umfasst die ganze Existenz. Entsprechend geht es in der geistlichen Begleitung nicht um einen bestimmten Inhalt, sondern um die Art der Annäherung, um den Gesichtspunkt, unter dem die Dinge zur Sprache kommen. Es geht darum, die konkreten Ereignisse zu „durch-schauen“, sie in Verbindung zu sehen mit Gott, mit der Existenz, mit dem Glauben.

Geistliche Begleitung will eine „Kultur des Geistlichen“ unterstützen, die Verbindung der Dinge des alltäglichen Lebens mit der Verheißung Gottes.

Geistliche Begleitung kann die Form der längerfristigen Einzelbegleitung haben - mit einem entsprechenden Kontrakt. Sie kann die Form der Gruppenbegleitung haben, etwa in Form von Exerzitien im Alltag, Meditationsgruppen, Bibliodramagruppen, Glaubenskursen. Sie kann die Form haben, in Gremien Phänomene im Alltag von Gemeinde und Kirche auf ihre Verbindung mit Gott zu befragen.

Immer geht es darum,

  • in der wachen Bezogenheit auf Gott, das jeweilige Gegenüber, auf sich selbst und die Welt danach zu fragen und heraus zu hören, wohin Gott mich/uns in der jeweiligen Situation leiten möchte,
  • mit den Erfahrungen, Schwierigkeiten und Widerständen, die sich auf dem Weg zeigen, aufmerksam wahrnehmend umzugehen und sich Gottes Führung anzuvertrauen.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) werden Geistliche Begleiterinnen und Begleiter ausgebildet.
 

 

 

 

 

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ekir.de / 13.02.2015



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