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Gemeinden anderer Sprache und Herkunft

Die weltweite Ökumene findet nicht nur auf Konferenzen in der großen weiten Welt, sondern vor unserer Haustür statt.

Es ist viel zu wenig bekannt, dass 56 Prozent der Menschen, die aus aller Welt nach Deutschland kommen, Christinnen und Christen sind. Sie haben den Wunsch, regelmäßig Gottesdienst in ihrer Sprache zu feiern. Sie wünschen sich, Gemeinde zu erfahren in einer kulturellen Ausprägung, die ihnen vertraut ist. Sie suchen bei uns Heimat. Wir können voneinander lernen. Ihre Anwesenheit verändert unsere Kirche und vergegenwärtigt uns, dass unsere Kirche nur ein (kleiner) Teil der einen, weltweiten Kirche Jesu Christi ist.

In einer Datenbank sind 500 fremdsprachige Gemeinden aus Europa, Afrika, Asien und Südamerika – davon 270 im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) – erfasst. 137 dieser Gemeinden haben sich darüber hinaus aufnehmen lassen in eine „Liste fremdsprachiger Gemeinden“, die mit deutschen Kirchen zusammen arbeiten wollen. Viele von ihnen kommen zu ihren Gottesdiensten in Gemeinderäumen zusammen, viele suchen noch Orte und Partner in rheinischen Gemeinden.

Kontakt 
Landespfarrer Markus Schaefer ist der Ansprechpartner für die Gemeinden anderer Sprache und Herkunft in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Er vermittelt, berät und betreut gastgebende und anderssprachige Gemeinden, unterstützt regionale und lokale Netzwerke und organisiert gemeinsame Fortbildungen.
Landespfarrer Markus Schaefer, Landeskirchenamt, Abteilung III, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf, Telefon 0211 / 4562-394 , Fax 0211/ 4562-561, E-Mail: Markus.Schaefer@ekir-lka.de

 

 

ekir.de / 06.03.2012



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