Gemeinsam Protestantismus in Europa gestalten
Balázs Ódor, Ökumenereferent der Reformierten Kirche in Ungarn
Eine Bestandsaufnahme ist gemacht. Pläne und Strategien sind in Arbeit. Der im November geschlossene Vertrag gebe den Rahmen vor, aber der Inhalt sei schon lange da, erklärt Balázs Ódor, Ökumenereferent der Reformierten Kirche in Ungarn. Er erinnert an eine lange gemeinsame Geschichte und gemeinsame Erfahrungen. „20 Jahre nach der Wende sind wir endlich dabei zu lernen, wie man in einer Demokratie lebt“, erläutert er im ekir.de-Audio-Interview. Dabei sei es für ihn wichtig, dass die rheinische Kirche diesen Prozess begleite.
Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Ökumene im Landeskirchenamt
Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Ökumene im Landeskirchenamt, betont, dass die Reformierte Kirche in Ungarn, eine „engagierte reformierte Kirche“ sei und theologisch „eine große Nähe“ zur rheinischen Kirche habe. In den vergangenen 20 Jahren habe sich die Evangelische Kirche in Ungarn zu einer Kirche entwickelt, „die uns auf Augenhöhe begegnet, theologisch, in ihren Strukturen und in ihren Visionen“, so Rudolph im ekir.de-Audio-Interview. Gemeinsam wolle man mit dem Partnerschaftsvertrag „den Protestantismus in Europa gestalten“.
Zum Hören: Balázs Ódor
Zum Hören: Barbara Rudolph
ekir.de / pas / 13.01.2010
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