Einstieg
Landessynode 2010

Glaubwürdige Antworten für die Mitmenschen

Missionstätigkeit sei auch für seine Kirche „lebenswichtig geworden“, erklärte der Hauptkurator der Evangelisch-Reformierten Kirche in Ungarn, Dr. Pál Huszár, in seinem Grußwort.

Falscher Glanz der Globalisierung: Dr. Pál Huszár. LupeFalscher Glanz der Globalisierung: Dr. Pál Huszár.

Damit ging er auf das Thema der Synode, „missionarisch Volkskirche sein“, ein. Huszár verwies auf die Geschichte seines Landes, die Diktatur, in der Kirchen und jede Form religiöser Tätigkeit strengstens verboten gewesen seien. „Die Vernichtung der Kirchen bedeutete eines der wichtigsten Ziele der kommunistischen Macht“, erinnerte er. Nach der Diktatur sei die Globalisierung der Welt mit „all ihren äußerst schädlichen Folgen erschienen“.

So gehe es am Anfang des 21. Jahrhunderts darum, „ob wir Christen oder eben die christlichen Kirchen korrekte, glaubwürdige Antworten auf die Fragen unserer zum Teil schon durch den falschen Glanz der Globalisierung in eine moralische Falle gelockten Mitmenschen geben können“.

Doch Missionstätigkeit sei kein Privileg der Geistlichen, betonte er. Sie sei eine gemeinsame Aufgabe für alle. „Es liegt auch an uns, ob ein kleiner oder großer Teil unserer Mitmenschen die frohe Botschaft des Evangeliums, die von unserem Herrn Gott angebotene Möglichkeit des ewigen Lebens kennen lernt“, ermutigte Huszár die Synodalen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 22. Februar 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 22. Februar 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / pas / 22.02.2010



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