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Vertreter des Bistums Trier wirbt für eine lernbereite Ökumene

Weihbischof Dieser: Die sichtbare Einheit der Kirchen ist nur dialogisch zu erreichen

Pressemitteilung Nr. 6/2015

Der Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser hat vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland die Bedeutung der Ökumene für die Zukunft der Kirchen hervorgehoben. Evangelische und katholische Kirche seien gemeinsam herausgefordert, Zeugnis von der Gnade Gottes abzulegen. „Die Hauptaufgabe unserer Zeit ist darum nicht die Verlängerung der Kirchengestalt von heute, sondern eine neue Evangelisierung, die mit Gottes Hilfe auch eine neue Gestalt kirchlichen Lebens in unserem Leben wachsen lässt“, sagte der Weihbischof den 213 Mitgliedern der Landessynode in einem Grußwort.

Ziel der Ökumene sei die sichtbare Einheit der Kirchen und die sei nur dialogisch zu erreichen. „Wir dürfen uns nicht weiter verschanzen in die geschichtlich erstarrten Bilder, die wir voneinander haben: ihr Katholiken, ihr Protestanten.“ In der Ökumene kämen die Kirchen nur voran, wenn sie voneinander lernten. „Nie nur für uns, sondern stets wechselseitig zu den anderen sind wir ganz Kirche: innerhalb der eigenen Konfession, aber auch darüber hinaus in die ganze Ökumene hinein“, sagte Dieser.

Zeichen der Fortschritte in den ökumenischen Beziehungen sei beispielsweise die gegenseitige Teilnahme an Synoden. „Dass ich als Gast heute zu Ihnen sprechen darf, ist eine Frucht der Ökumene der zurückliegenden Jahrzehnte“, sagte er.

Der Trierer Weihbischof wagte in seinem Grußwort auch eine Prognose: Die in 500 Jahren gewachsenen evangelischen und katholischen Gestalten von Kirche könnten noch „in unseren Tagen, spätestens in den Tagen der nach uns wirkenden Generation ans Ende“ kommen. Dr. Dieser weiter: „Die Glaubwürdigkeit unserer Verkündigung hängt darum nach dem Wegschmelzen der bisherigen konfessionellen Kirchengestalten in unserem Land künftig an der Glaubwürdigkeit unseres ökumenischen Dialoges, der uns verändert und der uns wechselseitig einbezieht in das Erlösungshandeln Gottes an uns, mit uns und durch uns.“

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2015



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