Landessynode 2012

Gute Gemeinschaft mit Nachbarkirchen

Von den guten Kontakten, der geografischen und inhaltlichen Nähe und einer gemeinsamen Verantwortung handelten die Grußworte, die Vertreter anderer Kirchen vor den Landessynodalen gehalten haben.

Grußwort an der Landessynode: Vizepräsident Albert Henz von der Evangelischen Kirche von Westfalen. LupeGrußwort an der Landessynode: Vizepräsident Albert Henz von der Evangelischen Kirche von Westfalen.

„Die Begegnungen mit den Rheinländern habe ich als ausgesprochen angenehm und sehr konstruktiv erlebt“, schilderte Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). „Wir haben nie behauptet, unsere Kirche habe etwas Heiliges. Sie ist eine Gemeinschaft von Sünderinnen und Sündern“, erklärte er. Kirche habe ein Jahr mit großem Vertrauensverlust hinter sich. Sexueller Missbrauch in Heimen und Finanzskandale hätten dazu beigetragen. Da habe Kirche Grund genug, über sich nachzudenken, aber Zuversicht und Hoffnung müssten den letzten Ton behalten.

Die enge Nachbarschaft zwischen der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) betonte der Präses der EKHN, Dr. Ulrich Oelschläger. Er erläuterte, dass beide Kirchen dem reformatorischen Erbe verpflichtet seien, und lobte die guten Kontakte untereinander. Die geografische Nähe müsse auch inhaltlich mit Nähe gefüllt sein, denn es gebe eine gemeinsame Verantwortung, sagte er.

Auch Oberkirchenrat Tobias Treseler von der Lippischen Landeskirche berichtete von der „unaufgeregten und gelassenen Gemeinschaft“ und den Gemeinsamkeiten mit der rheinischen Kirche. „Diese Gemeinsamkeiten sind zukunftsweisend, um unserem Auftrag nachzukommen“, so Treseler.

„Unsere Kirche hat Zukunft, weil Gott noch viel mit seiner Kirche vor hat“, sagte Oberkirchenrat Manfred Sutter von der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), der die Gemeinsamkeiten und die Zusammenarbeit mit der rheinischen Kirche hervorhob.

Metropolit Augoustinus von der Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland und Exarchat von Zentraleuropa bezog sich in seinem Grusswort auf das theologische Hauptthema „Zeit zu leben – Zeit zu sterben“ und erinnerte an den österlichen Aspekt des Sterbens in der Taufe. Dies sei auch ein Grundmotiv in der orthodoxen Theologie, so Augoustinus.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 9. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de/pas / 09.01.2012



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