Erwiderung

Landespfarrer Haarmann sieht „unerträgliche Arroganz“

Mit einem ausführlichen Leserbrief hat Dr. Volker Haarmann, Landespfarrer für christlich-jüdischen Dialog, auf einen heftig diskutierten Artikel im Pfarrerblatt 8/2011 reagiert.

In seiner Erwiderung auf Dr. Jochen Vollmers Beitrag mit dem Titel „Vom Nationalgott Jahwe zum Herrn der Welt und aller Völker. Der Israel-Palästina-Konflikt und die Befreiung der Theologie“ verweist Haarmann zunächst auf den Rheinischen Synodalbeschluss „Zur Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“ von 1980, der von Vollmer vollkommen falsch interpretiert werde. Das Existenzrecht des jüdischen Staates zu bestreiten, worauf Vollmers Argumentation hinauslaufe, sei ebenfalls vollkommen inakzeptabel.

Wer wie Vollmer behaupte, die Besonderheit des jüdischen Volkes vertrage sich nicht mit staatlicher Verfasstheit, erhebe sich schließlich in unerträglicher Arroganz über die jüdischen Schwestern und Brüder.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 25. August 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 25. August 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / roß / 25.08.2011



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