EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Inklusive Kunstwerkstatt im Jahr 2014 in Bonn. Foto: ekir.de / Meike Böschemeyer Inklusive Kunstwerkstatt 2014 in Bonn. Foto: ekir.de / Meike Böschemeyer

Arbeitsbereich

Inklusive Seelsorge

Der Arbeitsbereich "Inklusive Seelsorge" der Evangelischen Kirche im Rheinland dient der Beratung und Unterstützung von Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen bei der Schaffung und Weiterentwicklung inklusiver Zugänge zu seelsorglichen Angeboten.

Kirchengemeinden, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen stehen vor der Herausforderung sich inklusiv weiterzuentwickeln. Inklusion - das heißt: gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe aller. Deshalb sollen Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen ihre seelsorglichen Angebote für alle bereithalten. Das zu stärken und zu beflügeln ist die Aufgabe des Arbeitsbereichs Inklusive Seelsorge.

Genauer gesagt: Gefördert werden soll die seelsorgliche Kompetenz im Blick gerade auf die Unterschiedlichkeit von Menschen hin, fachlich gesprochen: die gesellschaftliche Heterogenität. Das Ziel ist eine barrierefreie inklusive seelsorgliche Praxis.

Gleiche Würde, gleicher Wert

Inklusion lässt sich theologisch begründen in der Gottesebenbildlichkeit des Menschen. Jeder Mensch hat dadurch die gleiche Würde und den gleichen Wert. Auch das Bild der vielen Glieder an dem einen Leib Christi weist theologisch darauf, dass jede und jeder mit ihren und seinen persönlichen Begabungen und Begrenzungen oder auch Behinderungen ein wertvoller und unverzichtbarer Teil der Gemeinde ist. Gottes Gnadenzusage gilt allen.

Inklusion ist durch Rechtsetzung befördert worden, vor allem die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung (BRK). In Nordrhein-Westfalen beispielsweise gilt das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (BGG NRW). Sie fordern und fördern das gesellschaftliche Leitbild der Inklusion. Die BRK, 2006 von der UNO-Generalversammlung beschlossen, betont „die volle und wirksame Teilhabe“ von allen Menschen, dies besonders mit Blick auf Menschen, die oft aufgrund ihrer Behinderung ausgegrenzt werden.

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat mit einer Orientierungshilfe „Da kann ja jeder kommen“ Inklusion und kirchliche Praxis (2013) begonnen, Gemeinden und kirchliche Einrichtungen zu befähigen, Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Grundlegende Impulse gibt auch die Orientierungshilfe des Rats der EKD unter dem Titel „Es ist normal verschieden zu sein“ (2014).

 

Kontakt

Arbeitsbereich Inklusive Seelsorge
Theologisches Zentrum Wuppertal (THZW)
Pastorin Gundula Schmidt, Referentin
Missionsstraße 9a/b
42285 Wuppertal
Telefon 0202 / 2820-355
mobil 0151 / 1271 59 47
eMail: inklusiveseelsorge@ekir.de

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / eb, neu / 17.07.2017



© 2017, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.