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Landessynode hat den rheinischen Kirchen-Etat beschlossen

Trotz Mehreinnahmen auf lange Sicht weniger Mitglieder und Geld

Pressemitteilung Nr. 18/2011

„Das für 2011 geschätzte Aufkommen von 559 Millionen Euro liegt noch rund 25 Millionen Euro unter dem Aufkommen von 2009“, stellte  Finanzdezernent und Oberkirchenrat Georg Immel im Hinblick auf gestiegene Kirchensteuereinnahmen klar. Zwar hat sich im vergangenen Jahr die Wirtschaft erheblich besser entwickelt als prognostiziert. Deshalb hat die Evangelische Kirche im Rheinland etwa 70 Millionen mehr eingenommen als geplant, insgesamt 565 Millionen Euro. Und mit dieser Summe rechnet die rheinische Kirche auch in diesem Jahr, basierend auf Schätzungen für die Wirtschaftsentwicklung. Doch es gehe nicht um eine Verteilung von Mehraufkommen, sondern um den Umgang mit einem Rückgang gegenüber den Vorjahren, betonte er.

Die Ausgaben des landeskirchlichen Haushalts sollen gegenüber 2010 (81,8 Millionen Euro) auf etwa gleichem Niveau (81,5 Millionen Euro) bleiben. Die Umlage, die die 758 Kirchengemeinden für den landeskirchlichen Haushalt aufbringen, beträgt 10,1 Prozent (2010: 10,13 Prozent) vom jährlichen Kirchensteueraufkommen. Sie wird für 2011 auf knapp 57 Millionen Euro geschätzt – fast 7,27 Millionen Euro mehr als 2010 (49,7 Millionen Euro).

Mehr Geld für die Absicherung der Versorgungskasse

Bei Berücksichtigung der EKD-Hochrechnung für die kommenden Jahre sinke die Zahl der Gemeindemitglieder jährlich konstant um ein Prozent und das Kirchensteueraufkommen falle stärker als die Entwicklung der Gemeindemitglieder, führte Immel aus. So ist trotz der positiveren Entwicklung im Bereich der Kirchensteuer zur Deckung des Haushalts eine Entnahme aus der Ausgleichsrücklage in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro eingeplant, rund 541.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Dies erkläre sich damit, dass ein Teil des Überschusses von 2008 unmittelbar zur Deckung des Haushaltes 2010 eingesetzt worden sei, erklärte der Finanzdezernent.

Im Bereich der gesamtkirchlichen Aufgaben steigen die Ausgaben um circa 2,7 Millionen Euro auf 61,3 Millionen Euro. Grund dafür ist fast ausschließlich die begonnene Umstellung der Haushaltssystematik auf das Neue Kirchliche Finanzwesen, also die Umstellung von der kameralen zur doppelten Buchführung.

Auf der Ausgabenseite der  Landeskirche erwähnte Immel besonders die Erhöhung der Versorgungssicherungsumlage. So solle im Bereich der Pfarrbesoldung für die Absicherung der Versorgungskasse in 2011 weitere 64,7 Millionen Euro aufgebracht werden. Dies sei eine Steigerung um etwa 27,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die erhöhte Zuführung habe ihren Grund in der Abhängigkeit vom Kirchensteueraufkommen, das für 2011 höher geschätzt wird als für das Vorjahr. Außerdem sollen ab 2011 jedes Jahr 22 Prozent des Aufkommens für die Versorgung zurückgelegt werden.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 20. Januar 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 20. Januar 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 20.01.2011



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