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Die Landessynode erarbeitet in Bad Neuenahr ein „Wort der Synode“

Kirchenleitung verurteilt islamistischen Terror und ruft die Gesellschaft zum Dialog auf

Pressemitteilung Nr. 7/2015

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland hat vor der seit heute in Bad Neuenahr tagenden Landessynode die jüngsten Mordanschläge islamischer Terroristen in Frankreich und Nigeria verurteilt. „Die Attentäter berufen sich bei ihren Verbrechen auf den Islam. Aber klar ist: Sie handeln nicht im Namen des Islam“, sagte Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, die die Position der Kirchenleitung vorstellte.

Die Leiterin der Abteilung Ökumene dankte im Namen der Kirchenleitung den muslimischen Verbänden in Deutschland für deren umgehende und unmissverständliche Reaktion auf die Mordanschläge, „dass es auch aus ihrer Sicht in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur einen Bruchteil einer Rechtfertigung für solche Taten gebe und dass der muslimische Glaube verraten werde und muslimische Prinzipien durch die menschenverachtenden Bluttaten in den Schmutz gezogen würden.“

Die diffusen Ängste in der Bevölkerung seien ernst zu nehmen, sagte Rudolph weiter. Kirche müsse deshalb für diejenigen ansprechbar bleiben, die etwa durch sich schnell verändernde Stadtteile verunsichert und verängstigt seien. Wer aber aufgrund von Attentaten Muslime und Musliminnen nun ausgrenze, gebe den Attentätern nachträglich Recht und verleugne die plurale Gesellschaft, in der Menschen mit ihren verschiedenen Überzeugungen, Weltanschauungen und Religionen zusammenlebten.

„Als Christen stehen wir für den Dialog ein – und für Freiheit und Menschenrechte“, sagte Rudolph vor der Landessynode und wies darauf hin, dass die evangelische Kirche herausgefordert sei, in diesem Dialog „auskunfts- und sprachfähig zu sein, über das, was uns in unserem Glauben wichtig ist.“ Die Landessynode wird deshalb auf Bitten der Kirchenleitung auf ihrer jetzigen Tagung ein „Wort der Synode“ vorlegen, das dem Dialog, der Abgrenzung und der theologischen Positionierung dient.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2015



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