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Eine der Schulen der Evangelischen Kirche im Rheinland ist das Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf. Eine der Schulen der Evangelischen Kirche im Rheinland ist das Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf.

Bildung

Kirchliche Schulen

Seit der Reformationszeit gehören evangelische Schulen zum Markenzeichen des Protestantismus. Reformator Philipp Melanchthon (1497-1560) betonte, wir müssten „auf Menschlichkeit hin erst gebildet werden“.

Kindern und Jugendlichen ihren Weg ins Leben durch Bildung und Erziehung, durch Schule und Unterricht zu eröffnen, hat in der Tradition der evangelischen Kirche höchste Bedeutung. Der bekannteste Reformator Martin Luther (1483-1546) hat das vor rund 500 Jahren in einer seiner Tischreden so formuliert: „Wenn wir nun tot sind, wo wären andere, so an unsere Statt träten, wenn nicht Schulen wären? Um der Kirche willen muss man christliche Schulen haben und erhalten; denn Gott erhält die Kirche durch Schulen, Schulen erhalten die Kirche.“

So vielfältig die Konzepte, Begründungen und Zielsetzungen auch sind, evangelische Schulen zeichnen sich immer dadurch aus, dass sie ein am christlichen Glauben orientiertes Bildungsverständnis zu verwirklichen suchen, das die Gestaltung des Schullebens und den Unterricht aller Fächer prägt.

Kernaufgabe kirchlichen Handelns

Als besondere Formen der Gemeinde realisieren kirchliche Schulen den Auftrag, „missionarisch Volkskirche“ zu sein. Bildung bleibt so eine Kernaufgabe kirchlichen Handelns.

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Trägerin mehrerer weiterführender Schulen. Außerdem trägt sie die "Schule für Circuskinder NRW". Insgesamt besuchen rund 7.600 Schülerinnen und Schüler diese evangelischen Schulen.

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ekir.de / os, neu, Foto ekir.de-Archiv / 20.03.2019



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