Landessynode
Landessynode 2010
Die Landessynode 2010 beginnt am Sonntag, 10. Januar 2010, mit dem Eröffnungsgottesdienst. Dies und alles weitere Vorgehen zeigt - im Überblick - der vorläufige Tagungsplan.
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Die Landessynode tagt im Hotel Dorint, Am Dahliengarten 1, 53474 Bad Neuenahr. Der Eröffnungsgottesdienst wird in der Martin-Luther-Kirche gefeiert.
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Nach knapp einwöchigen Beratungen ist die 60. ordentliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) in Bad Neuenahr zu Ende gegangen. Die Synode der rheinischen Kirche hat das Ziel gestärkt, missionarisch Volkskirche zu sein.
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Missionarisch Volkskirche sein, Sparkurs trotz finanziellem "Zwischenhoch", Jugendbericht, Moratorium für NKF, Nachwahl zur Kirchenleitung, Globalisierung, Sorgen von Flüchtlingen: ein Überblick über die Beschlüsse der Landessynode 2010.
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Im vergangenen Jahr der Finanzkrise standen der rheinischen Kirche Steuereinnahmen von fast 585 Millionen Euro zur Verfügung statt - wie zunächst erwartet - 550 bzw. 570 Millionen.
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Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) will erkennbar „missionarisch Volkskirche sein“. Das hat ihre Landessynode, das oberste Leitungsgremium, heute bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr bekräftigt.
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Helga Siemens-Weibring aus Essen ist als nebenamtliches Mitglied in die 16-köpfige Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) gewählt worden. Die 51-Jährige erhielt 202 von 213 abgegebenen Stimmen.
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Austausch auf allen Ebenen, Partnerschaften von Schulen und Gemeinden und Tagungen folgen aus dem Partnerschaftsvertrag zwischen der Reformierten Kirche in Ungarn und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).
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„Evangelische Jugendarbeit ist nicht Betreuung, sondern Bildungsarbeit, die nur mit hoher Professionalität geleistet werden kann“, erklärte Landesjugendpfarrerin Simone Mechels bei der Vorstellung des Jugendberichtes 2010.
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Ethisch saubere Rücklagen, Naturstrom, schadstoffarme Dienstwagen, faire Materialbeschaffung, Protest gegen Flüchtlingsdrama: Superintendent Jens Sannig über vorbildliche Aktivitäten in Sachen Globalisierung - ein ekir.de-Interview.
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Die nächsten turnusmäßigen Wahlen zur Kirchenleitung stehen im Jahr 2013 auf der Tagesordnung. In diesem Jahr ist eine Nachwahl nötig, weil Kirchenleitungsmitglied Ulrich Weber (59) aus dem Leitungsgremium ausscheidet.
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Eine „juristische Rumeierei“ des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg in Bezug auf die Situation in Afghanistan sieht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider.
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„In Afghanistan töten und sterben deutsche Soldaten. Im Namen des deutschen Volkes wird Krieg geführt, wenn auch nicht gegen die Armee eines Staates, so doch gegen Terrorgruppen der Taliban.“ Das sagte Präses Nikolaus Schneider im Präsesbericht.
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„Wir lassen uns nicht mehr von einander trennen, uns einmal Erreichtes nicht mehr nehmen“, betonte der Bischof der Alt-Katholiken, Joachim Vobbe. In seinem Grußwort betonte er, dass er auf den Synoden, „keine Berührungsängste“ gespürt habe.
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Die Annäherung der orthodoxen Kirche und der evangelischen Kirche „ist auch eine einmalige Chance für die Einheit Europas“, sagte Metropolit Augoustinos in seinem Grußwort. „Deswegen können wir ein Scheitern der Ökumene nicht verantworten.“
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Missionstätigkeit sei auch für seine Kirche „lebenswichtig geworden“, erklärte der Hauptkurator der Evangelisch-Reformierten Kirche in Ungarn, Dr. Pál Huszár, in seinem Grußwort.
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Die „ohnehin engen“ Verbindungen zwischen der Reformierten Kirche von Frankreich und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) betonte Guy Balestier, Pfarrer der Reformierten Kirche von Frankreich, in seinem Grußwort.
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Als „Geschwisterpaar der besonderen Art“ bezeichnete Dr. Arne Kupke, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen, die Verbindung zwischen der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).
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Das Jubiläum zur Vereinigung Italiens vor 150 Jahren im nächsten Jahr und die Fürsorge für Migrantinnen und Migranten bewegten seine Kirche, erklärte Pastor Bruno Bellion von der Evangelischen Kirche der Waldenser und Methodisten in seinem Grußwort.
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„Es ist ein schmerzlicher Prozess, die eigenen Grenzen, das eigene begrenzte Maß anzunehmen“, sagte Oberkirchenrätin Barbara Rudolph in ihrer Predigt zur Eröffnung der 60. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKIR) in Bad Neuenahr.
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Die Leitvorstellung "missionarisch Volkskirche sein" ist Thema der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) vom 10. bis 15. Janur in Bad Neuenahr. Finanzfragen gehören zu den weiteren Tagesordnungspunkten.
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Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) inklusive ihrer Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen wird künftig all ihr Tun der "Leitvorstellung missionarisch Volkskirche sein" unterstellen, wenn die Landessynode 2010 so entscheidet.
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Folgt die Landessynode 2010 dem Vorschlag gemäß Drucksache 5, dann erhält die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) eine neue Rechnungsprüfungsstruktur. Ein Kirchengesetz für eine regionale Rechnungsprüfung liegt der Synode zur Beschlussfassung vor.
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Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) wird - wenn die Landessynode 2010 entsprechend beschließt - den Prozess der Umstellung auf doppische Buchhaltung bzw. das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) überarbeiten.
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Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) sieht eine Qualitätsentwicklung für ihre Bildungseinrichtungen vor, eine entsprechende Beschlussvorlage liegt als Drucksache 14 der Landessynode 2010 vor.
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"Die weltweite Wirtschaftskrise hinterlässt Kindern und Jugendlichen ein schweres Erbe und eine kaum überschaubare Verschuldung." Diese Mahnung kommt aus dem Jugendbericht an die Landessynode 2010. Aufräumen und Abzahlen werde ihre Zukunft sein.
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05.02.2010
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