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Landessynode 2011

Oberkirchenrat Dembek: “Das Himmelreich ist nicht für ein bestimmtes Milieu reserviert”

Oberkirchenrat Jürgen Dembek predigt im Eröffnungsgottesdienst der Landessynode 2011. LupeOberkirchenrat Jürgen Dembek predigt im Eröffnungsgottesdienst der Landessynode 2011.


„Das Himmelreich ist nicht auf das Zentrum beschränkt oder für ein bestimmtes Milieu reserviert. Gottes Licht fällt auf die Distanzierten, lässt sie denen in der Mitte in neuem Licht erscheinen“, sagte Oberkirchenrat Jürgen Dembek im Eröffnungsgottesdienst der 62. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

„Unser konkretes Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ist der Versuch, dem Anspruch des Reiches Gottes zu entsprechen. Es wäre Verrat am Himmel, die Erde im Stich zu lassen“, führte er in der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr aus. Dembek predigte über Verse aus Matthäus 4,12-20.

Nach Gottes Plan komme am Rande Israels in der Person Jesu der Himmel auf die Welt zum Heil seines Volkes – mit der Hoffnung für die Heiden, dass sie nicht ausgeschlossen werden vom Heil Israels, sagte er.

„Was liegt näher, als umzukehren und sich dem Himmelreich zuzuwenden“, fragte er. Denn: „Damit wir das sein können, was wir sind, und das tun können, was dem Reich Gottes angemessen ist, sind wir auf Erneuerung, auf Umkehr angewiesen. Höchstwahrscheinlich tagtäglich“.

Dies sei aber nicht als demütigender Bußruf zu verstehen, sondern als ermutigendes Angebot. „Lasst euch anziehen von der Liebe Gottes, von der Menschenfreundlichkeit seines Himmelreichs“, forderte er die Zuhörenden auf. „So muss Buße nicht zum Krampf werden, sondern wird dann wohl – wir Martin Luther meint – zu einem ,fröhlichen Geschäft’.“

Zeit für Besinnung und Begegnung: Gottesdienst während der Landessynode Bild-LupeZeit für Besinnung und Begegnung: Gottesdienst während der Landessynode

Die Fürbitten wurden unter anderem für die koptischen Christinnen und Christen in Ägypten, in Deutschland und in der ganzen Welt gehalten. Der Düsseldorfer Chor pro vocale unter der Leitung von Kantor Sebastian Voges und Kreiskantorin Sigrid Wagner-Schluckebier sorgten für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Die Kollekte des Gottesdienstes ging an die Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirche in Marokko.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 7. Juli 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 4. August 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de/pas / 07.07.2011



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