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Vereint im Glauben auch in ganz unterschiedlichen Lebenswelten

Ökumenische Gäste zu den Themen der Landessynode

Pressemitteilung Nr. 14/2012

„Ob in der rheinischen Kirche, in Ungarn, in Frankreich oder in den Vereinigten Staaten - es ist interessant, dass wir theologisch oft die gleichen Fragen, Ideen und Ansätze haben“, resümierte Dr. Marja Coons-Torn, Leitende Geistliche der Penn Central Conference der US-amerikanischen United Church of Christ (UCC), den Tenor einer Pressekonferenz mit ökumenischen Gästen auf der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr.

Dr. Coons-Torn betonte ihre Freude über das Präseswort „Gott spricht zu uns“ in Anlehnung an die UCC-Kampagne „God is still speaking“. Als eine große Familie von Menschen, vereint im Glauben, die gemeinsam Zeugnis ablegen, beschrieb Reverend Dietmar Plajer, Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses der Penn Central Conference der UCC, die Partnerschaft seiner Kirche zur rheinischen Kirche. Er habe wieder einmal erlebt, „was uns verbindet, welches Erbe wir teilen“, lobte Dr. Steven Hirby, Vorsitzender der Kirchenleitung der Wisconsin Conference der UCC.

Doch bei der Frage nach Leben, Tod und Sterbehilfe – dem theologischen Schwerpunktthema der rheinischen Landessynode – zeigten sich auch Unterschiede. In Ungarn sei das Thema der öffentlichen Diskussion nicht die Sterbehilfe, sondern das Problem, wie man Ärzte bezahlen und damit im Land halten könne, berichtete Bischof Gusztáv Bölcskei von der Reformierten Kirche in Ungarn. Und auch in den Vereinigten Staaten stelle sich eher die Frage nach einer Krankenversicherung für alle. „Wer hat bei uns überhaupt das Recht auf medizinische Versorgung?“ fragte Dr. Coons-Torn. Pfarrer Didier Crouzet von der Reformierten Kirche in Frankreich sagte, dass seine Kirche noch keine einheitliche Meinung zu diesem Thema gefunden habe. Insgesamt habe der Besuch der rheinischen Landessynode seinen Blick auf seine eigene Kirche wieder verändert, lautete das Fazit von Dr. David S. Moyer, dem Leitenden Geistlichen der Wisconsin Conference der UCC.

Wie berichtet wurde am Dienstag während der Tagung der Landessynode eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Southern Conference der United Church of Christ unterzeichnet. Die Partnerschaft mit der Penn Central Conference und der Wisconsin Conference der UCC bestehen seit Pfingsten 2011. Damit wurden seit vielen Jahren bestehende Kooperationen offiziell besiegelt.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 11. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 11. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2012



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