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EU und Saarland fördern Pelletheizung

In der Evangelischen Kirchengemeinde Güchenbach im Saarland sorgt seit Ende Januar eine klimaneutrale Pelletheizung für die Wärme. 

Die Kirchengemeinde musste eine neue Heizungsanlage anschaffen und setzte dabei auf umweltfreundliche Holzpellets - trotz der im Vergleich zu einer neuen Gas- oder Ölheizung höheren Investitionskosten. Dafür wurde eine öffentliche Förderung für Vorhaben zur Energieeinsparung beantragt. 86.000 Euro flossen schließlich mit Unterstützung des saarländischen Wirtschaftsministeriums aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in das Projekt.

277.000 Euro insgesamt kostete die Anlage, bestehend aus zwei Pelletkesseln mit je 100 Kilowatt Wärmeleistung. Es wurden auch neue Pumpen, Heizkörper und Armaturen angeschafft. Wo bisher die Öltanks standen, lagern nun die Holzpellets.

Die ersten Ideen für dieses Projekt wurden 2013 entwickelt, im Januar 2015 wurde die Anlage schließlich fertiggestellt. Nun werden die evangelische Kirche, das Pfarrhaus und das Gemeindehaus auf umweltfreundliche Art beheizt: Nur noch etwa sieben Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) stößt die neue Pelletheizung pro Jahr aus bei Betriebskosten von rund 12.000 Euro. Die alte Ölheizung verursachte 89 Tonnen CO2 und kostete die Kirchengemeinde mit 24.000 Euro im Jahr rund doppelt so viel. 

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ekir.de / mh / 05.08.2015



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