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Landessynode 2011

Kirchenkreise sollen Personalplanung steuern

Statt eines schleichenden Personalabbaus steuert die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) auf ein Personalplanungs- und Personalentwicklungskonzept zu. Nächster Schritt dazu ist Drucksache 4.

Nachdem sich die Landessynode im Jahr 2009 zuletzt mit Fragen der Personalplanung befasst hatte, liegt nun der Landessynode 2011 die Drucksache 4 „Kirchliche Personalplanung. Zur Umsetzung von Beschluss 27 LS 2009“ vor. In dem Beschlussantrag wird die Kirchenkreisebene als künftige Steuerungsebene für die kirchliche Personalplanung vorgeschlagen.

Wenn die Landessynode diesen Vorschlag annimmt, wird künftig jeder der 38 rheinischen Kirchenkreise dazu verpflichtet, eine Gesamtpersonalplanungskonzeption zu schreiben und zu realisieren. „Dabei soll regionale Vielfalt möglich bleiben“, heißt es dazu in der Drucksache erläuternd. Wenn die Vorlage beschlossen werden sollte, werden in den nächsten Monaten Details erarbeitet und dann der Landessynode 2012 vorgelegt.

Letztlich sollen all diese Schritte dazu beitragen, dass „Menschen, die sich mit ihrem Beruf und ihrer Lebensplanung auf unsere Kirche eingelassen haben“, Perspektiven bekommen. Des Weiteren sollen sich durch die kirchliche Personalplanung auch kirchliche Aus- und Fortbildung lohnen und die Qualität kirchlicher Arbeit langfristig gesichert werden, wird in der Drucksache 4 deutlich. Im Blick sind neben Pfarrerinnen und Pfarrern auch Menschen in anderen (kirchlichen) Berufen, unter anderem Mitarbeitende in der Verwaltung oder beispielsweise auch Kirchenmusikerinnen und -musiker.

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 4. Januar 2011. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 5. Januar 2011. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 04.01.2011



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