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Predigt zur Eröffnung der außerordentlichen Landessynode

Oberkirchenrat Pistorius in Hilden: „Wer rennt, kommt ins Stolpern“

Pressemitteilung Nr. 158/2013

An ihre wahren Vermögensverhältnisse hat Oberkirchenrat Christoph Pistorius seine Kirche zur Eröffnung der außerordentlichen Landessynode am Samstag, 23. November 2013, (vgl. Sperrfrist) erinnert. Ihr eigentlicher Reichtum sei die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Jesu Christi, sagte das Mitglied der Kirchenleitung den Vertreterinnen und Vertretern der 38 rheinischen Kirchenkreise, die ins Schulzentrum Hilden gekommen waren, um über die angespannte Finanzlage ihrer Kirche zu beraten.

„Wir kommen zusammen als Menschen mit Zielen und Vorstellungen, die einen mit der Staffelei und dem Malkasten, um am Bild der Kirche zu malen, die anderen mit dem Abrissbagger, um beherzt beiseite zu räumen, was im Weg ist und beschwert“, sagte Pistorius, der im Landeskirchenamt die Abteilung I Personal leitet. In dieser Situation leite der Predigttext über die Heilung eines Gelähmten aus der Apostelgeschichte 3, 1-10 zum Innehalten und bewussten Weitergehen an, so Pistorius weiter. Denn: „Wer rennt, kommt ins Stolpern.“ Als Stolperstein erinnere der Text daran, „dass wir auch mit dieser Synode an Gottes Reich bauen wollen“.

Die Apostelgeschichte berichtet, wie die Apostel Petrus und Johannes einem Gelähmten zwar keine Almosen, dafür im Namen Jesu Christi jedoch Gesundheit geben können. „Ist das kopierfähig für die Evangelische Kirche im Rheinland im Jahr 2013?“, fragte Pistorius und verwies als Antwort darauf, dass der Auferstandene weder „abhängig von unseren Ressourcen“ noch von „unseren Beratungen und Beschlüssen“ sei. Der rheinischen Kirche sei vielmehr aufgetragen, Christi Gerechtigkeit hineinzusagen in diese Welt, „sei es im Eintreten für die Entrechteten und Gequälten, die Leidenden und Leisen, sei es im Infragestellen der Starken und der Klugen, der Selbstgenügsamen und der Lauten oder sei es im Ringen um den Weg unserer Kirche.“

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 21. November 2013. Die letzte Aktualierung erfolgte am Samstag, 23. November 2013. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Düsseldorf/Hilden / EKiR-Pressestelle / 23.11.2013



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