Landessynode 2012

"Kirche ist lebendig. Gott spricht uns selber an"

"Kirche ist kein Museum", machte Präses Nikolaus Schneider bei der Auftakt-Pressekonferenz der Landessynode 2012 gleich nach seinem Präses-Bericht deutlich. 

Kirche ist lebendig: Präses Nikolaus Schneider bei der Auftakt-Pressekonferenz der Landessynode 2012. LupeKirche ist lebendig: Präses Nikolaus Schneider bei der Auftakt-Pressekonferenz der Landessynode 2012.

Deshalb habe er seinen Bericht mit dem Slogan der Partnerkirche United Church of Christ (UCC) in den USA, Gott spricht auch heute zu uns, verknüpft. "Kirche ist lebendig. Gott spricht uns selber an." Im Blick auf die Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier im Frühjahr, zu deren Teilnahme er in seinem Bericht aufgerufen hatte, betonte der Theologe, der ungeteilte Rock verweise auf die ungeteilte Kirche Christi. Nachfragen zeigten: Evangelische Beteiligung an der Wallfahrt sieht der Präses im Rahmen der Ökumene der Gaben, die Wallfahrt könne als ökumenische Gabe ausprobiert werden.

Im Blick auf die Schieflage bei der kircheneigenen Firma bbz erneuerte der Präses die Selbstkritik: "Wir haben allen Grund, selbstkritisch zu sein. Wir sind unseren eigenen Maßstäben und Kriterien nicht gerecht geworden." Die bbz sei mit großer krimineller Energie bestohlen worden. Darüber hinaus habe es Probleme bei der Aufsicht gegeben, räumte er weiter ein. Zugleich betonte Schneider, im übrigen gehe die rheinische Kirche auf allen ihren Ebenen verantwortlich mit ihrem Geld um. Die Kirche werden die Probleme bei der bbz ohne Ansehen der Person untersuchen. Außerdem würden ggf. strukturelle Konsequenzen gezogen.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Montag, 9. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 09.01.2012



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