Theologische Fragen, organisatorische Grundlagen
Abschlusspressekonferenz der Landessynode 2012 mit Vizepräses Bosse-Huber, Präses Schneider und Vizepräsident Drägert.
Am Ende der Suche werde sicher keine normierte Handlungsanweisung stehen, vielleicht aber ein gemeinsames theologisches Fundament. Die 219 Synodalen hatten sich nicht nur mit theologischen Fragen zu befassen. Themen wie die Reform der kirchlichen Verwaltungsstrukturen und die Personalplanung in den Kirchengemeinden standen ebenfalls auf den umfangreichen Tagesordnungen. „Wir haben Entscheidungen getroffen, die Grundlage für die Arbeit der kommenden Jahre und Jahrzehnte sein werden“, stellte Christian Drägert fest, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Der Präses der Landeskirche Dr. h. c. Nikolaus Schneider betonte, er sei dankbar, dass die Synodalen den Vertrauensverlust in Folge des Finanzskandals um die kircheneigene bbz GmbH (Beihilfe- und Bezügezentrum) nicht auf andere Themen ausgeweitet hätten.
Freude habe ihm der ökumenische Akzent des Treffens gemacht. „Weihbischof Manfred Melzer hat mit seinem Grußwort das Herz der Synodalen berührt“, sagte Schneider. Am Freitagmorgen hatte zudem der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann die Morgenandacht gehalten – das erste Mal, dass ein römisch-katholischer Bischof eine Andacht vor dem Leitungsgremium der rheinischen Landeskirche hielt.
ekir.de / roß, neu / 13.01.2012
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