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Andacht von Darwin Lumbantobing auf der rheinischen Landessynode

„Christus allein“ auch im Dialog der Religionen in Indonesien

Pressemitteilung Nr. 16/2017

Bad Neuenahr. „Wir müssen den Fokus auch weiterhin auf ,Christus allein‘ legen“, sagte Ephorus Darwin Lumbantobing am heutigen Dienstag (10. Januar) in seiner Andacht vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuen-ahr. Dies sei von ganz zentraler Bedeutung in einer Zeit, in der die verschiedensten Ideologien, Philosophien und Doktrinen Einzug in das Leben der Menschen hielten. Lumbantobing ist Leitender Geistlicher der „Huria Kristen Batak Protestan“ (HKBP), der indonesischen Partnerkirche der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Pluralismus in religiösen Dingen müsse nicht per se als Bedrohung gesehen werden, so Lumbantobing. „Er kann und sollte vielmehr als Chance gesehen werden, die Zu-sammenarbeit zwischen Religionen, ethnischen Gruppen und Nationen auszubauen“, erklärte der Theologe. Trotzdem müsse außer Frage stehen, dass einzig und allein der Glaube an Jesus Christus die Kirche leitet. Der Ephorus legte in seiner Andacht 1. Korinther 3,11 aus: „Denn einen andern Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“

Darwin Lumbantobing ist seit September 2016 Ephorus der HKBP. Zur Kirche gehö-ren mehr als vier Millionen indonesische Christinnen und Christen. Sie ist Mitglied im Lutherischen Weltbund und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Kirchenlei-tende Ämter nehmen drei Männer und zwei Frauen wahr. Mit Frauen in leitenden Positionen werde in der patriarchalisch geprägten Kirche ein neues Kapitel eröffnet, berichtete Lumbantobing.

Alle Andachten auf der diesjährigen Landessynode haben die sogenannten „soli“ („al-lein“) der Reformation als Thema: Mit den Formulierungen „allein Jesus Christus“, „allein die Gnade“, „allein der Glaube“, „allein die Bibel“ werden zentrale reformatori-sche Überzeugungen zusammengefasst.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 13. Januar in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder aus den 38 Kirchenkreisen der rheinischen Kirche, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen. 

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 10.01.2017



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