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Grußwort des stellvertretenden NRW-Ministerpräsidenten Joachim Stamp

Gegen Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt in jeder Form

Pressemitteilung Nr. 7/2018

Bad Neuenahr. „Wie müssen Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt in jeder Form entgegentreten“, unterstrich Joachim Stamp (FDP), stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, heute in seinem Grußwort vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. Vielfalt sei kein Verlust von Heimat und Einwanderung bedeute auch Innovation.

Stamp begrüßte, dass sich die rheinische Landessynode mit dem Thema Begegnung mit Muslimen beschäftigt. Man dürfe das Thema Islam nicht den Extremisten unterschiedlicher Prägung überlassen. Vorurteile dürften keinen Raum bekommen und Sachlichkeit müsse im Vordergrund stehen. Die Vielfalt des Islam biete Chancen und schaffe Probleme, wenn es um fehlende Ansprechpartner gehe. Es entstehe dort ein lebendiges religiöses Leben im Islam, wo Musliminnen und Muslime sich für ein friedliches Miteinander engagierten. Die überwiegende Mehrheit der Muslime identifiziere sich mit dem Grundgesetz.

Zum Thema Familiennachzug für Flüchtlinge führte der zuständige NRW-Minister aus, Härtefälle im Auge behalten zu wollen. Nach dem Zustrom von 2015 könne gerade die Integration von Kindern und Jugendlichen zum Problem werden. Sie müssten zu gleichberechtigten und selbstbestimmten Mitgliedern der Gesellschaft werden können. Bei sogenannten Kettenduldungen plädierte er für einen „Spurwechsel“, damit Betroffene, die gut integriert sind zu „normalen Mitbürgern“ werden können.  Stamp dankte ausdrücklich der Zivilgesellschaft, der Kirche und ihren Gemeinden für ihr Engagement für Flüchtlinge.

„Der Kampf gegen den Antisemitismus ist und bleibt unsere gemeinsame Aufgabe“, sagte Stamp. Es sei wichtig, dass jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger ihren Glauben hier frei leben können. Es sei ein Armutszeugnis, wenn Synagogen durch die Polizei geschützt werden müssten. Antisemitismus sei aber nicht erst durch die Geflüchteten zu einem Phänomen in Deutschland geworden.

 

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 12. Januar 2018 in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit mehr als 2,54 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder (sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen) aus den 38 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 08.01.2018



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