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Präses i.R. Dr. h.c. Nikolaus Schneider

Der Theologe Nikolaus Schneider stand von 2003 bis 2013 als Präses an der Spitze der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). EKD-Ratsvorsitzender bleibt er noch bis 2015.

Präses i.R. Nikolaus Schneider. Foto: Sandra Stein / evangelisch.de / ekir.de LupePräses i.R. Nikolaus Schneider. Foto: Sandra Stein / evangelisch.de / ekir.de

Als Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) bestimmte er die Geschicke der EKiR, natürlich in Abstimmung mit den weiteren 15 Mitgliedern der Kirchenleitung. Er vertrat damit rund 2,82 Millionen Protestantinnen und Protestanten zwischen Emmerich und Saarbrücken, zwischen der niederländischen Grenze und dem Bergischen Land.

Im Oktober 2009 wählte die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) den gebürtigen Duisburger zum stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der EKD. Seit Februar 2010 wirkte Präses Schneider als amtierender Ratsvorsitzender. Seit 9. November 2010 ist Nikolaus Schneider von der EKD-Synode gewählter EKD-Ratsvorsitzender.

Präses i.R. Nikolaus Schneider. Foto: Sandra Stein / evangelisch.de / ekir.de LupePräses i.R. Nikolaus Schneider. Foto: Sandra Stein / evangelisch.de / ekir.de

Theologie studierte Nikolaus Schneider in Wuppertal, Göttingen und Münster. 1977 trat er seine erste Gemeindepfarrstelle in Duisburg-Rheinhausen an. Der Kampf an der Seite der Belegschaft um den Erhalt der dortigen Hütte hat ihn geprägt. Bis heute liegen ihm soziale Themen – ausgehend von der liebevollen Hinwendung Gottes zu den Menschen – am Herzen.

Nikolaus Schneider, geboren am 3. September 1947, ist verheiratet. Das Ehepaar Anne und Nikolaus Schneider lebt in Berlin, hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder. Die dritte und jüngste Tochter starb 2005 im Alter von 22 Jahren an Leukämie. Mit ihrem Leiden und Sterben beschäftigt sich eines der Bücher, das der Präses gemeinsam mit seiner Frau Anne veröffentlicht hat; sein Titel: „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist“.

Präses Schneider wurde 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrates des Evangelischen Entwicklungsdienstes und 2009 Vorsitzender des Diakonischen Rates der EKD. Beide Ämter hat er angesichts der Arbeitsbelastung durch den EKD-Ratsvorsitz aufgegeben. Nikolaus Schneider ist Ehrendoktor der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (2011), Träger der Buber-Rosenzweig-Medaille (2012), des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen (2009) sowie der Hans-Böckler-Medaille des Deutschen Gewerkschaftsbundes (1998).

 

 

 

 

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ekir.de / neu / 23.12.2009



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