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Landessynode dankt NRW-Minister für seinen Einsatz in Indien

Verantwortlich wirtschaften konkret: Auf Grabsteine aus Kinderarbeit verzichten

Pressemitteilung Nr. 23/2010

Sie fordert nicht nur von anderen, sondern nimmt sich auch selbst in die Pflicht: Noch stärker als bisher wird die Evangelische Kirche im Rheinland nach Umwelt- und Sozialstandards wirtschaften. Ohne Gegenstimmen hat die Synode am Abend den Folgebericht der Projektgruppe Globalisierung erweitert und mit zusätzlichen Empfehlungen angenommen. Wie konkret die Forderungen aus dem Papier sind, machte Jens Sannig, Superintendent des Kirchenkreises Jülich und Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Verantwortung (AÖV), am Beispiel von Natursteinen, die in Indien durch Kinder bearbeitet und in Deutschland als Grabsteine verkauft werden, deutlich: „Wir sind stolz, NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann fährt auf Anregung der Kirchen nach Indien. Die Kirchen haben gesagt, dort geschieht Unrecht. Jetzt ist das Thema in der Öffentlichkeit angekommen, und der Minister macht sich nun für den Schutz der indischen Kinder stark.“

Hans Willi Hefekäuser, stellvertretender AÖV-Vorsitzender, führte aus, dass es nicht reiche, internationale Konventionen zum Schutz von Kindern vor Ausbeutung zu ratifizieren. Es brauche zusätzliche Regelungen. Er forderte die Synode auf, zu prüfen, inwieweit die rheinische Kirche solche Regelungen auch auf Friedhöfen zum Standard machen könne. Es sei wichtig, die Öffentlichkeit weiter zu informieren und zu überlegen, wie man Steinmetze dazu bringe, Steine zu nutzen, die ohne Kinderarbeit produziert werden.

Sozialethische Standards bei der Vergabe von Aufträgen

Ethische Geldanlagen sind eines der weiteren Themen des zweiten Folgeberichts zur Globalisierung. Sannig sagte, dass kleine Schritte zu großen Auswirkungen führten. Hefekäuser, der die Vorlage vorstellte: „Ethisches Investment ist ein gutes Beispiel, wie Denken und Handeln in Kirche relativ kurzfristig Veränderungen auslösen können.“ Noch vor kurzem belächelt, würden ethische Standards nun auch bei kirchlichen Versorgungskassen gelten. Auch das zeige, „wenn wir uns deutlich vernehmbar machen, werden wir gehört“.

Sozialethische Standards forderte er für die Auftragsvergabe der rheinischen Landeskirche. Hefekäuser empfahl ebenso die Erhebung der Gebrauchsdaten von Wasser und Strom für Gebäude als ersten Schritt zur Einführung eines Umweltmanagements. Im Themenfeld Frieden-Entwicklung-Sicherheit erläuterte er, dass eine „frühzeitige kritische Diskussion über Zielsetzung über Art und Umfang jedes Einsatzes notwendig ist“.

Mit dem Beschluss der Landessynode 2010 ist die Weiterarbeit am Thema Globalisierung auf den Weg gebracht.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Donnerstag, 4. Februar 2010. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 4. Februar 2010. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 04.02.2010



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