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Einstieg
  • Evangelisation
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  • Kirchentag
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  • Haus der Stille
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  • Geistliche Begleitung
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  • Eintrittsstellen
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Vertiefung
  • Handreichung "Missionarisch Volkskirche sein"
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  • Praxisanleitung "Vom offenen Himmel erzählen"
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  • "Eine Kirche, die auf Menschen zugeht"
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  • Erkennbar "missionarisch Volkskirche sein"
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  • Qualifikation Geistliche Begleitung
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  • Gemeindeaufbau
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  • geistreich
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A bis Z

Qualifikation in Geistlicher Begleitung

Die Ausbildung von Geistlichen Begleiterinnen und Begleiter besteht in der Einübung einer hörenden Grundhaltung und in der Aneignung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die der spirituellen Begleitung dienen.

Geistliche Begleitung stellt die Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt. Sie unterstützt und fördert Menschen, die einen Lebensweg mit Gott gehen wollen und gehen. Sie will eine “Kultur des Geistlichen” unterstützen, indem sie hilft, die Dinge des alltäglichen Lebens zu “durch-schauen” auf die Verheißung Gottes hin, sie in Verbindung zu sehen mit Gott, mit der Existenz und mit dem Glauben.

In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) werden Geistliche Begleiterinnen und Begleiter für die Begleitung von Einzelnen und Gruppen ausgebildet. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung. Die Ausbildung unterstützt die Klärung und Ausformung der eigenen Spiritualität. Sie soll dazu befähigen,

  • die Pflege evangelischer Spiritualität als Grundaufgabe kirchlichen Handelns wahr zu nehmen und zu fördern 
  • die spirituelle Dimension in allen Bereichen gemeindlicher Praxis in besonderer Weise wahrzunehmen und zu gestalten 
  • den Lebens- und Glaubensweg Einzelner zu begleiten 
  • den geistlichen Prozess von Gruppen zu begleiten

Zielgruppe

Der Ausbildungsweg ist praxisbegleitend und richtet sich an beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende (einschließlich der Pfarrerinnen und Pfarrer), die in der geistlichen Begleitung von Einzelnen und Gruppen tätig sind oder werden wollen.

Grundlegende Gesichtspunkte der Ausbildung

Die Ausbildung vollzieht sich in einer Weise des ganzheitlichen, an der persönlichen Erfahrung orientierten Lernens.
Insbesondere wird in diesem Kurs gelernt,

  • den eigenen geistlichen Weg persönlich, biblisch-theologisch und systematisch-theologisch zu reflektieren
  • persönliche Begleitgespräche zu führen 
  • Hilfen zur Unterscheidung der verschiedenen Erfahrungen der Begleiteten auf ihren Ursprung und ihr Ziel hin zu geben 
  • psychische Erkrankungen und spirituelle Krisen zu erkennen 
  • einen Überblick über geistliche Wege geben zu können
  • jeweils angemessene methodische Hilfen für den geistlichen Weg anzubieten 
  • ganzheitliche Glaubensvollzüge zu fördern und Hilfen zu geben, neu auf Gottes Wort zu hören 
  • “Wahrnehmung, Reinigung und Versöhnung” als geistliche Wege einzuüben 
  • die Begleiteten zu wachsender Eigenständigkeit auf ihrem Weg im Glauben zu führen 
  • Gruppen anzuleiten, in denen es um den geistlichen Weg und die Kommunikation des Glaubens geht 
  • den Alltag im Licht des Glaubens wahrzunehmen und zu gestalten

Verlauf der Ausbildung

Die Grundausbildung besteht aus sechs Blöcken von jeweils fünf Tagen, sieben Tagen Einzelexerzitien, fünf Tagen Kontemplation, einem Praxisprojekt und regelmäßiger Teilnahme an geistlicher Begleitung. Danach sind Aufbaukurse für die Bereiche Einkehrarbeit, Exerzitien im Alltag und Meditation/Kontemplation möglich. Jeder Wochenblock des Grundkurses hat ein biblisches Thema und umfaßt jeweils Tagzeitengebete, Körperarbeit, Einführung in Meditation/Kontemplation, Einführung in Gebetsformen, erfahrungsbezogene Formen der Bibelarbeit, thematische Arbeit, Übungen, Austausch und persönliche und theologische Reflexion.

Kontakt: Haus der Stille, Pfarrerin Nicol Kaminsky, Melsbacher Hohl 5, 56579 Rengsdorf, Telefon 02634 / 920 51-0, Fax 02634 / 920 51-7, E-Mail: hds@ekir.de

Kursleiterin: Pfarrerin Gisela von Borries-Kegel, Weseler Straße 99, 46149 Oberhausen, Telefon (0208) 641376, Fax (0208) 6217737, E-Mail gisela.vonborries-kegel@ekir.de

 

 

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ekir.de / 20.01.2017



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