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Rheinische Kirche will flächendeckendes Angebot in der Seelsorge

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Kirchenkreisen erwünscht

Pressemitteilung Nr. 26/2011

Notfallseelsorge, Krankenhausseelsorge, Telefonseelsorge, Gehörlosenseelsorge und Schwerhörigenseelsorge bleiben Aufgaben der Kirchenkreise, das haben die Landessynodalen der Evangelischen Kirche im Rheinland am Nachmittag bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr beschlossen. Mit der Konzeption dieser Seelsorgebereiche und Vorschlägen für zukünftige, entwicklungsfähige Strukturen hat sich die Landessynode beschäftigt. So soll ein flächendeckendes Angebot an Seelsorge sichergestellt werden. Die Synode kam zu dem Ergebnis, dass das Landespfarramt für Notfallseelsorge weiterhin übergeordnete, koordinierende und beratende Aufgaben für die Landeskirche wahrnimmt. Insgesamt sollen die Kirchenkreise sich anteilig an der Finanzierung von funktionaler Seelsorge beteiligen.

Die Notfallseelsorge arbeitet im Bereich der rheinischen Kirche in 53 Systemen, wobei sich die räumlichen Zuständigkeiten nach der Größe eines Leitstellenbezirks richten. Alle Gruppen werden von ehren-, neben- und hauptamtlichen Koordinatoren geleitet. Um den Minimalstandard der Arbeit zu sichern, sollen die Koordinatoren laut Beschluss zu einem Viertel von ihrer eigentlichen Dienstsstelle entlastet werden.

Bei der Krankenhausseelsorge ist eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Kirchenkreisen in fachlichen und finanziellen Fragen gewünscht, auch weil der Einzugsbereich der Krankenhäuser häufig die Grenzen eines Kirchenkreises überschreitet. Außerdem müsse zukünftig auf aktuelle Entwicklungen wie die verkürzte Verweildauer von Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern eingegangen werden.

In der Gehörlosenseelsorge sollen zukünftig sieben Pfarrerinnen und Pfarrer ihren Dienst leisten und in der Schwerhörigenseelsorge sind eineinhalb Pfarrstellen vorgesehen. Dadurch soll eine flächendeckende Versorgung im Gebiet der rheinischen Kirche sichergestellt werden.

Auf dem Gebiet der rheinischen Landeskirche gibt es ein flächendeckendes Netz von Angeboten der Telefonseelsorge. Dies soll erhalten werden. Momentan gibt es unterschiedliche Vereinbarungen über die Finanzierung und Trägerschaft. Diese Finanzierung sicherzustellen und zugleich ein solidarisches Finanzsystem zu entwickeln, werden Herausforderungen für die Zukunft sein, heißt es in dem Beschluss.

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 13. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 13. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 13.01.2012



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