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Arbeitsfelder

Weltanschauungsfragen

Die Sehnsucht nach Lebenssinn und Heilung bewegt Menschen zu allen Zeiten. Sehnsucht lässt sich aber auch missbrauchen. Religiöse Neuorientierungen können als konfliktträchtig und krankmachend erlebt werden.

Glaube darf nicht zu Abhängigkeit führen: Das Referat Sekten- und Weltanschauungsfragen der EKiR informiert über die Schattenseiten der spirituellen Vielfalt. Glaube darf nicht zu Abhängigkeit führen: Das Referat Sekten- und Weltanschauungsfragen der EKiR informiert über die Schattenseiten der spirituellen Vielfalt.

Seriöse Kirchen und religiöse Gemeinschaften sehen sich zunehmend einer Konkurrenz von „heiligen“ Seelenführern, fragwürdigen Therapeuten, selbst ernannten Avataren oder überzogenen weltanschaulich-ideologischen Versprechen ausgesetzt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens muss dabei schnell und praktikabel beantwortet werden können. Sie wird mehr und mehr auf eine technisch handhabbare Frage reduziert, in der der Mensch immer Herr seiner Lage bleiben muss. Obwohl das Scheitern solcher Angebote vorprogrammiert ist, scheint ihre Attraktivität ungebrochen. Vor diesem Hintergrund geschieht die Weltanschauungsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).

Das Landespfarramt für Weltanschauungsfragen stellt Informationen über Sondergruppen, sogenannte Sekten, esoterische Strömungen, Weltanschauungen und Religionen bereit. Es bietet Beratung und Seelsorge in individuellen, familiären, gemeindlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen mit weltanschaulichem Hintergrund, vermittelt bei Bedarf juristische Hilfe und / oder an psychologische Beratungsstellen.

Zu den weiteren Aufgaben des Referats gehört der Dialog mit Vertretern verschiedener religiöser und weltanschaulicher Richtungen, die kritische Auseinandersetzung mit destruktiven Praktiken einzelner Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie die Mitwirkung bei Gottesdiensten, Vorträgen und Seminaren in Gemeinden, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

 

 

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21.12.2009



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