Landessynode 2012

Superintendentin Tetz: Geborgen durch Gottes Gedenken

"Gott gedenkt meiner, also bin ich", sagte die Düsseldorfer Superintendentin Pfarrerin Henrike Tetz am Dienstagmorgen in der Andacht der Landessynode 2012. 

Superintendentin Henrike Tetz (Düsseldorf) hielt am Dienstagmorgen die Andacht vor der Landessynode 2012. LupeSuperintendentin Henrike Tetz (Düsseldorf) hielt am Dienstagmorgen die Andacht vor der Landessynode 2012.

In der Andacht zum Hauptthema der Landessynode 2012 - Leben, Sterben, Tod -  kam die Theologin zunächst auf die zunehmende Zahl virtueller Gedenkstätten im Internet zu sprechen. Dort würden "Kerzen angezündet" und Kondolenzbücher angelegt. Diese Gedenkstätten führten zu Erinnerungsgemeinschaften, die Hoffnung spiegeln. "Doch was ist, wenn die Erinnerung verflacht?", fragte Tetz.

Gedenken sei geformte Erinnerung, sagte die Theologin und verwies auf Psalm 8, den die Synode in der Andacht gemeinsam sprach: "Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?" Der Mensch sei hinfällig, ohnmächtig, "groß im Vergessen". Doch durch Gottes Gedenken sei der Mensch in seinem Leben und Sterben geborgen bei Gott. "Gott gedenkt unser, dadurch hat der Tod keine Macht über uns."

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 10. Januar 2012. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 10. Januar 2012. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 

ekir.de / neu / 10.01.2012



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