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Ökumene

Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen

Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) entstand im Jahr 2010 aus der Union zwischen dem Reformierten Weltbund (RWB) und dem Reformierten Ökumenischen Rat (REC). Sie verbindet 229 Mitgliedskirchen und -verbände.

Die Mitglieder kommen aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika, Nordamerika, der Karibik, dem mittleren Osten und Inseln im Pazifischen Ozean. Das internationale Büro befindet sich in Hannover. Die Mission der WGRK ist es, ihre Mitgliedskirchen zu unterstützen, indem sie deren Gemeinschaft und das gegenseitige Verständnis stärkt, sich für die Teilhabe aller Mitglieder und aller Altersgruppen am kirchlichen Leben einsetzt; außerdem für die Gleichstellung von Männern und Frauen in der Kirche, für wirtschaftliche und ökonomische Gerechtigkeit, weltweiten Frieden, Entwicklungshilfe und die Abschaffung der Armut. Weitere Ziele der WGRK sind die Förderung des diakonischen Dienstes in Kirche und Gesellschaft und die Verteidigung der Menschenrechte in Gebieten, in denen diese bedroht sind.

Ihre Ziele möchte die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen durch die Arbeit ihrer Referate erreichen. Das Referat für Theologie und Gemeinschaft führt Veranstaltungen zur Reflexion über reformierte Theologie und zur Vertiefung der Frage, was Gemeinschaft unter den Mitgliedskirchen bedeutet, durch. Das Referat für Gerechtigkeit und Partnerschaft setzt sich in Zusammenarbeit mit den Regionalräten der WGRK, ihren Mitgliedern und ökumenischen Partnern für die aktive Wahrnehmung von Verantwortung bezüglich Gerechtigkeit ein. Zu der Arbeit dieses Referats gehört beispielsweise das Projekt „Gender-Gerechtigkeit“, das der Unterstützung der Gleichstellung beider Geschlechter dient.

Dem Exekutivkomitee der WGRK gehört der Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland Dr. Johann Weusmann als Schatzmeister an, sowie der frühere Direktor des Seminars für pastorale Ausbildung und Moderator des Reformierten Bundes, D. Peter Bukowski.

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ekir.de / rs, neu / 11.05.2016



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