Landessynode 2014
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Ulrich Commerçon vor der Landessynode Ulrich Commerçon vor der Landessynode.

Landessynode 2014

„Ökonomie ist nicht alles“

Wortmeldung heißt eine neue Beitragsgattung, mit der bewusst der Tagungsablauf der Landessynode unterbrochen werden soll. Einzelne Synodale erzählen dabei, was sie persönlich mit ihrer Kirche verbinden. Den Anfang machte Ulrich Commerçon.

„Für mich persönlich ist es besonders wichtig, dass sich Christinnen und Christen mit Widersprüchen in die Gesellschaft einbringen und sich für die Schwachen einsetzen. Das ist es auch, was mich mit meiner Kirche verbindet“, sagte der saarländische Kultusminister Ulrich Commerçon bei seiner Wortmeldung, die für Punkt zwölf Uhr angesetzt war. Zurzeit ließe sich die rheinische Kirche im Rahmen der Spardebatte aber von einer Übermacht dominieren: „Ökonomie ist nicht alles“, sagte Commerçon. Es sei zwar völlig klar, dass die Kirche ihren Haushalt in den Griff kriegen müsse. Aber man dürfe dabei nicht aus den Augen verlieren, dass Aufgabenkritik kein Selbstzweck sei, sondern ein Weg, damit Kirche die nötige Handlungsfähigkeit behält, um ihre Stimme zu erheben.

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ekir.de / cs / 17.01.2014



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