Landessynode 2015
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Wortmeldung: Wo Gott sich zeigt

Die Morde von Paris, 40 getötete Studierende in Mexiko, 140 Schülerinnen und Schülern in Pakistan, Dorfbewohner in Nigeria - wo ist bei all dem Gott? Die Juristin Eva Hoffmann von Zedlitz suchte in einer Wortmeldung vor der Landessynode Antworten.

 

Warum greife Gott nicht ein, angesichts des bodenlosen Unheils, das Menschen anrichten können? Die Frage quäle sie, so Hoffmann von Zedlitz. Bei ihrer Suche nach Gott stoße sie auf die Berichte von Ausschwitz-Überlebenden, die an diesem gottverlassenen Ort genau diese Frage gestellt und Ja zum Leben gesagt hätten. Für einen Moment sei da aus dieser Frage Begegnung und Trost entstanden - und Gott war da. Die Berichte der Ausschwitz-Opfer verbinde sie deshalb mit einem Auftrag, sagte Hoffmann von Zedlitz. Gott wirke weiter, „wo wir das zarte göttliche Licht leben lassen“. Gott, so das Mitglied der Kirchenleitung, zeige sich den Menschen, wenn sie allen Anfängen von Ausgrenzung und Unterdrückung wehrten, sich für Benachteiligte einsetzten und die Freude am Leben erhielten.

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ekir.de / uks / 15.01.2015



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