Landessynode 2015
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Wortmeldung: Wie mein Glaube wachsen konnte

Über seinen Weg zum Glauben und zu Gott berichtete Guido Holthaus, Jugendleiter bei der evangelischen Gehörlosenseelsorge in Köln, in einer Wortmeldung vor der Landessynode - nicht mit Worten, sondern mit Gebärden. Holthaus ist gehörlos.

Als Kind, so erzählte er, habe er trotz Religionsunterricht keine Vorstellung von Gott gehabt. „Ich kannte nur das Bild eines Gottes, der alles sieht, was man tut. Das konnte ich aber nicht begreifen und nicht akzeptieren.“ Erst mit 25, während seiner Ausbildung, vermittelte ihm ein Pfarrer, was die Bibeltexte bedeuten. So konnte sein Glaube wachsen. Trotz seiner Gehörlosigkeit empfinde er sich nicht als behindert. „Ich fühle mich wunderbar und bin zufrieden mit meinem Leben, so wie es ist“, sagte Holthaus. Für ihn spiele es heute keine Rolle, wie Gott wohl aussehe. Dies habe ihn zu einer wunderbaren Erkenntnis geführt: „Ich glaube, dass Gott meinen Lebensweg als Gehörloser so für mich gewählt hat.“

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ekir.de / uks / 15.01.2015



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