Stolze Gastgeber*innen in neuen Räumen: Laura Aschenbruck, Ulla Bottenbruch, Anja Hömberg, Gerwin Ruske, Simon Sandmann und Julian Schäfer begrüßen Freund*innen der evangelischen Jugendarbeit zur Eröffnungsfeier der neuen Jugendräume im Haus der Evangelischen Kirche.
Über die große Freitreppe zum Mülheimer Altenhof erreicht man ab sofort auch die Evangelische Jugend. Dort, wo vorher der Rheinische Dienst für Internationale Ökumene (RIO) sein Zuhause hatte, baut die Evangelische Jugend von nun an ihr gemeinsames Angebot für die ganze Stadt aus. „Hier ist Platz für viele Menschen und viele Ideen“, sagt Jugendreferent Julian Schäfer „und ganz sicher ein guter Ort für Gemeinschaft“.
Zu den neuen Räumen gehört ein multifunktionaler Aufenthaltsbereich mit Sitztribüne, der auch für Events genutzt werden kann, eine kleine Küche, ein offener Bereich sowie ein Gemeinschaftsbüro. „Diese Räume sind kein fertiges Projekt, sondern ein Anfang und eine Einladung. Sie leben nicht von Wänden, Technik oder Ausstattung, sondern von Menschen: von ehrenamtlichen mit Ideen, von Jugendlichen, die diesen Ort annehmen und von Vielfalt und Kooperation.“ Optimistisch blickt Jugendreferent Julian Schäfer auf die kommende Zeit, in der die evangelische Jugendarbeit stärker am Altenhof gebündelt wird: „Die neuen Räume machen viele Veranstaltungsformate möglich, seien es Schulungen oder Kreativangebote. Ziel ist auch, hier einen regelmäßigen offenen Treff für Jugendliche und junge Erwachsene zu etablieren.“
Zur feierlichen Eröffnung konnten die Gäste schon einmal selbst kreativ werden: Unter dem Motto „Siehe, ich mache alles neu“, durften sie mit Pinsel und Farbe eigene Bild- und Textassoziationen ergänzen.
Der gelungenen Eröffnungsfeier war ein ausdauernd geführter Konzeptionsprozess vorausgegangen. Superintendent Manz erinnerte in seiner Ansprache an die, schließlich erfolgreich, geführten Diskussionen in der Kreissynode.
Alexandra Hanf, 2. Bürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr lobte die neue zentral in der City gelegene Anlaufstell für Jugendliche als wertvollen Beitrag gegen Vereinsamung und auch als wichtigen Baustein für Zusammenhalt in der Demokratie.
Dankbar und optimistisch zeigten sich nicht zuletzt diejenigen, denen die Räume eigentlich „gehören“. So sagte Anne Pousset stellvertretend für die Ehrenamtlichen in der Evangelischen Jugend: „Das ist ein Ort, in dem man ankommen, bleiben und sich wohlfühlen kann. In dem man nicht erst etwas leisten muss, um dazuzugehören. Das ist ein Ort für Bildung, Kreativität und Glauben. Immer in einer Haltung, die einlädt – offen für Austausch, offen für gemeinsame Verantwortung.“
Zum Gelingen des Umbauprojektes haben viele Unterstützer*innen beigetragen. Die Evangelische Jugend dankt insbesondere der Stiftung Jugend mit Zukunft, dem Stadtjugendring, der Sparkasse Mülheim und der Aktion Lichtblicke, dem Diakoniewerk Arbeit & Kultur, der Tischlerei Höller sowie der Dach- und Holzbau Gajda, Weise & Büker GmbH.









