Bei dem rechtsextremen, terroristischen Anschlag in Hanau vor sechs Jahren wurden neun Menschen ermordet, im letzten Jahr verstarb ein weiteres Opfer an den Folgen der Tat. Indem an die Namen der Opfer von Hanau erinnert wird, soll dem extremistischen Hass ein Zeichen der Verbundenheit unter den Menschen in Duisburg entgegengesetzt werden. Deshalb kommen auch jetzt am Jahrestag, am 19. Februar, in der Pauluskirche in Duisburg Hochfeld, Wanheimer Str. 80, Menschen zum Gebet für die Opfer von Rassismus und Antisemitismus zusammen.
Mit der interreligiösen Gedenkveranstaltung um 19 Uhr möchten die Veranstalter ein Zeichen gegen Rassismus und Hass, für Gerechtigkeit und Gemeinschaft setzen. Dass die Namen der Opfer genannt werden, soll eindrücklich erinnern, dass hinter jedem der neun Toten ein durch Gewalt genommenes Leben steht. Duisburgerinnen und Duisburger sind herzlich eingeladen. „Wir kommen zusammen, weil das Zusammenleben unsere Sache ist. An die Opfer zu erinnern heißt auch, den rassistischen Tätern mit unserer Solidarität entgegen zu treten, heute und in Zukunft.“ so Pfarrer Sören Asmus.
Zu der Aktion laden die DITIB Muradiye Moschee IGMG Ortsverein Duisburg-Hochfeld e.V., die katholische Pfarrei Liebfrauen Duisburg und die evangelische Kirchengemeinde Hochfeld-Neudorf ein. Rückfragen beantwortet Pfarrer Sören Asmus (E-Mail: soeren.asmus@ekir.de, Mobil: 0160 4314708).
Zum Bild: Erinnern an die Opfer von Hanau – bei der Gedenkveranstaltung 2022 vor der Hochfelder Pauluskirche, Foto: Bartos Galus