Evangelische Gemeinden südlich der A42 möchten eine werden

Die Leitungsgremien der Evangelischen Kirchengemeinden Meiderich, Obermeiderich und Ruhrort-Beeck haben einstimmig beschlossen, ab Januar 2028 eine gemeinsame evangelische Kirchengemeinde südlich der A42 zu bilden. Ihre Mitglieder – 12.000 sind es insgesamt – haben nun Gelegenheit, bei zwei Versammlungen mehr über die Pläne und die nächsten Schritte zu erfahren.

Am 16. November können sind die Mitglieder der Gemeinden Meiderich und Obermeiderich herzlich zum 11-Uhr-Gottesdienst in der Kirche und zur anschließenden Versammlung gegen 12 Uhr im benachbarten Gemeindezentrum, Auf dem Damm 8, eingeladen. Beim warmen Imbiss und der Gelegenheit zum Gespräch in gemütlicher Runde freuen sich die Presbyterien auch über Rückfragen und Austausch zu den Fusionsplänen der drei Gemeinden.

Die Mitglieder der Gemeinde Ruhrort-Beeck sind am gleichen Tag um 9.30 Uhr zum Gottesdienst und zur anschließenden Versammlung (gegen 10.30 Uhr) eingeladen, wo es ebenfalls um die gemeinsame Zukunft der drei Gemeinden geht. Außerdem stellt sich die neue Gemeindepfarrerin Lisa Federl vor. Besprochen werden u.a. zudem aktuelle Entwicklungen zum gemeinsamen Gottesdienst in der Region und die Zukunft des Gemeindebriefes. Auch hier freut sich das Presbyterium auf einen produktiven gemeinsamen Vormittag, ebenfalls bei Getränken, leiblicher Stärkung und Gelegenheit für den gemeinsamen Austausch.

Infos zu den Gemeinden gibt es im Netz unter www.kirche-meiderich.de, www.obermeiderich.de und www.ruhrort-beeck.de.

Zusatzinfos: Zusammenführen sollen die drei Gemeinden gemeinsame Gottesdienste und Feste an verschiedenen Orten, Gemeindeveranstaltungen für alle im neuen Gebiet sowie die gemeinsame Arbeit in wichtigen Bereichen wie z.B. Seelsorge und Konfirmandenunterricht. Wichtiger Punkt dabei: Die drei Gemeinden werden zudem ein gemeinsames Gemeindebüro einrichten, das alle Abläufe koordinieren soll. Die drei Presbyterien sehen sich in ihrer Entscheidung für den gemeinsamen Weg bestärkt durch die Erfahrung, dass im Pfarrteam und bei den Hauptamtlichen der Gemeinden das menschliche Miteinander einfach passen würde. Bereits jetzt gäbe es schon viele Ideen, die man gemeinsam entwickeln und umsetzen wolle.

Das Bild zeigt (v.l.) Pfarrerin Lisa Federl, Pfarrerin Sarah Süselbeck und Heidi Kloppert, die auch für ihre Gemeinden sehr gerne zusammenrücken, Foto: Rolf Schotsch.

 

 

  • 09.11.2025
  • Rolf Schotsch
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