Kirchliche Präsenz in der Arbeitswelt und im öffentlichen Raum - Gedankenimpulse und Podiumsdiskussion

Um kirchliche Präsenz in der Arbeitswelt und im öffentlichen Raum geht es am 2. Dezember bei einer Veranstaltung in der Kreuzeskirche Duisburg-Marxloh, Kaiser-Friedrich-Str. 40. Dr. Johannes Rehm, Pfarrer i.R., Nürnberg, von 2006 bis 2023 Leiter des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, spricht „Über die Notwendigkeit kirchlicher Präsenz an öffentlichen Orten“. Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre, Evangelisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, spricht anschließend zum Thema „Kirchliche Präsenz in der Arbeitswelt“. Beide Vorträge sind auch Impulse für die Podiumsdiskussion mit den beiden Referenten, Dr. Christoph Urban, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Dr. Kathrin Kürzinger von der Evangelischen Akademie im Rheinland. Sie reden über aktuelle Herausforderungen für das Verhältnis von Kirche und Arbeitswelt. Zum Abschluss folgt eine Einladung zu einem informellen Ausklang mit einem kleinen Imbiss – daher ist eine Anmeldung bis zum 21. November unter laboratorium@ekir.de oder Mobil: 0179 758 7289 erforderlich, der Eintritt ist frei.

Zu der Veranstaltung lädt das „laboratorium“ der Evangelischen Kirchenkreise Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel herzlich ein. Die Kreissynoden der fünf Kirchenkreises hatten 1992 den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt Duisburg-Niederrhein geschaffen. Er sollte dazu beitragen, das sozialethische Profil der Kirchen am Niederrhein zu schärfen und sie glaubwürdig an den Nöten, Sorgen und Hoffnungen vieler Menschen in dieser vom Strukturwandel getroffenen Region teilhaben zu lassen. Die Idee für ein kleines, fokussiertes Bildungsprogramm, um die öffentliche Diskussion über gegenwärtige Herausforderungen in der Region zu bereichern und dazu eigene Kooperationsformen zu entwickeln, führte 2010 zur Gründung des „laboratorium“. Seit dem ist das „laboratorium“ in einem regionalen Netzwerk mit vielfältigen Kooperationspartnern und Akteuren als Einrichtung der politischen Bildung tätig und hat sich als eigenständige protestantische Stimme im öffentlichen Diskurs in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft etabliert. Mit dem Jahresprogramm 2025 wir das „laboratorium“ mit Auslaufen des Kooperationsvertrages zwischen den Kirchenkreisen Dinslaken, Duisburg, Moers und Wesel eingestellt.

 

 

  • 11.11.2025
  • Rolf Schotsch
  • Red