Pfarrerin Serena Hillebrand und Diakonin Nicol Sowa als neues Seelsorgeteam in Rheinböllen eingeführt

In einem festlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Rheinböllen sind von Superintendent Markus Risch Serena Hillebrand und Nicol Sowa als neues Seelsorgeteam in den Kirchengemeinden Dichtelbach und Rheinböllen sowie als Teil des Multiprofessionellen Teams mit der Kirchengemeinde Soonblick eingeführt worden.

„Ein Team einführen, das ist schon etwas Neues. Aber wir sind im Kirchenkreis Simmern-Trarbach auf einem Weg, der noch ungewohnt ist für viele“, meinte Superintendent Markus Risch im Gottesdienst. Zusammen mit Pfarrer Benjamin Engers aus der Kirchengemeinde Soonblick bilden Pfarrerin Serena Hillebrand und Diakonin Nicol Sowa künftig ein gemeinsames Pastorales Amt für die drei Gemeinden mit sieben Kirchen und vier Gemeindehäusern. „Alle haben tolle Gaben, die sich ergänzen. Und das kann sicher eine Chance sein“, machte der Superintendent deutlich.

Die beiden Frauen sind Nachfolgerinnen von Pfarrer Wolfgang Jöst, der im Oktober als Pfarrer der beiden Kirchengemeinden Dichtelbach und Rheinböllen verabschiedet wurde. Die Stelle wird nun zu 75 Prozent wiederbesetzt. Serena Hillebrand wird mit einem Anteil von 50 Prozent das Gemeindepfarramt und Nicol Sowas mit 25 Prozent den pastoralen Dienst übernehmen. Ergänzt wird diese regionale Arbeit von einem Multiprofessionellen Team mit den Gemeindepädagogen Susanne Reuter und Susanne Belzner.

„Steh auf, hör zu, geh los und erzähl den Menschen von deinem Gott“, so habe Gott den Propheten Ezechiel zu seinem Volk geschickt, meinte Pfarrerin Hillebrand in ihrer Predigt. Gott wolle, dass die Menschen sein Wort hören, auch wenn sie es vielleicht nicht aufnehmen wollten. „Und es ist nicht immer bequem, was Gott zu sagen hat“, gab Nicol Sowas zu bedenken. Doch Gott mache es nicht bequem, aber entscheidend sei: „Es ist an der Zeit, Gottes Wort zu verinnerlichen und Stellung zu beziehen“, machte die Diakonin klar. Und Pfarrerin Serena Hillebrand fügte hinzu: „Missionarisch Kirche sein, das heißt, dass erkennbar ist, dass Gott einen schickt. Rückgrat, Nahrung und Aufgabe haben wir dazu alle von Gott bekommen. Und das Wort, das von Gott kommt, schafft Zukunft.“

„Der Prophet Ezechiel zeigt, dass man mit Gottes Wort ganz viel machen kann“, betonte auch Superintendent Markus Risch. Es solle Hoffnung machen und Freude schenken. „Helau und Halleluja, das geht durchaus“, gab er den Gottesdienstbesuchern mit auf den Weg und zeigte, passend zur Karnevalszeit, in Reimform, welche Kraft Gottes Wort in einer bunten Zeit hat. „Gottes Wort ist lebendig, kräftig und scharf“, so Markus Risch im Gottesdienst, der musikalisch vom Posaunen- und vom Kirchenchor sowie von Kantorin Christine Marx an der Orgel eindrucksvoll mitgestaltet wurde.

Er sei überzeugt, dass Serena Hillebrand und Nicol Sowa gemeinsam mit den anderen im Team mit Kreativität und vielen Ideen in der Region wirken würden, betonte der Superintendent bei der Einführung. Und er gab beiden mit auf den Weg: „Freuet Euch aneinander und freuet Euch auch an dem, dessen Wort im Zentrum stehen soll.“

  • 08.02.2026
  • Dieter Junker
  • Dieter Junker