Video - Superintendent über Diego Maradona und die Hand Gottes

  • 05.06.2026

Dr. Christoph Urban erinnert in einem Videostatement an das WM-Spiel vor nun fast 40 Jahren, in dem Diego Maradona seine Hand zu Hilfe nahm, um ein irreguläres Tor zu erzielen. „Die Hand Gottes“ – den Beinamen bekam das Tor – symbolisiere zwar etwas anderes, bemerkt der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg: „Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein Eingreifen, seine Nähe, seine Kraft.“ Dieses Tor habe er dennoch geliebt, ergänzt er augenzwinkernd. Zu sehen ist das Video auf dem Youtubekanal „Evangelisch in Duisburg“. Infos zum Kirchenkreis, den Gemeinden und Einrichtungen gibt es im Netz unter www.kirche-duisburg.de.

Hier ist der Redetext des Videostatements:

Ich muss gestehen: Ich habe dieses Tor geliebt. 1986, WM-Viertelfinale in Mexiko. England gegen Argentinien. Diego Armando Maradona springt hoch – und bugsiert den Ball mit der Hand ins Tor. Der Schiedsrichter sieht nichts. Später sagt er: „Das war die Hand Gottes.” Nun, die Hand Gottes ist eigentlich etwas anderes. Sie steht für Gottes Handeln in der Welt – sein Eingreifen, seine Nähe, seine Kraft. In der Bibel heißt es: „Der Herr hat uns mit starker Hand aus Ägypten geführt.” Ob Gott dafür auch mal tricksen musste? Nein. Aber sein Bodenpersonal schon. Maradona hat im selben Spiel noch ein zweites Tor geschossen. Ebenfalls legendär – das sogenannte Tor des Jahrhunderts. Aber geliebt habe ich das andere.

 

 

 

 

  • Rolf Schotsch
  • Red