Losung

für den 17.10.2019

Wenn du deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen.

3.Mose 25,14

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Diakonie Neuwied

Elternschule Neuwied - ein Projekt des Diakonischen Werkes - gefördert vom EIF

Schulung von Eltern mit Migrationshintergrund soll Kinder im Schulalltag unterstützen

Eltern mit Migrationshintergrund sollen durch das Projekt „Elternschule Neuwied“ unterstützt werden, ihre Kinder im schulischen Alltag besser zu begleiten. Der Einfluss von Familien auf den Lernerfolg ist in der Regel wesentlich höher als der von Schule, Lehrkräften und Unterricht. Die schulischen Probleme treten bei Kindern von Migranten überwiegend bei Eltern auf, die Arbeiterinnen und Arbeiter oder von Transferleistungen abhängig sind. Die Beziehung zwischen Schule und diesem Personenkreis benötigt eine institutionelle Unterstützung, da die Stärkung der elterlichen Ressourcen ein Schlüssel für die Bildungslaufbahn der Kinder ist. Das Projekt wird von der Dipl.Pädagogin Elisabeth Schmidt an drei Grundschulen in Neuwied durchgeführt: der Sonnenlandschule, der Geschwister-Scholl-Schule und der Marienschule. In diesen Schulen werden Eltern der 1.Klasse angesprochen, die durch eine“Elternschule“ selbst geschult werden, um sowohl ihre Kinder im Schulalltag zu unterstützen als auch sich aktiv am Schulleben zu beteiligen. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden sie die nachfolgenden Eltern zu Elterncafes einladen und ihr Wissen weitergeben. Das Potential der Elternarbeit liegt darin, dass Achtung und Vertrauen wachsen, Informationen besser ankommen, die Kooperation zwischen Schule und Elternschaft verbessert wird, Sprechstunden mehr wahrgenommen werden, auch bei kleineren Fragen der Eltern eine Unterstützung in Anspruch genommen wird, Elternabende besser von Migranten genutzt werden, informelle Kontakte zwischen Eltern gefördert werden und Schulen sich bewussst interkulturell öffnen und Formen der Begegnung institutionalisieren, die über das ausschliesslich schulisch Notwendige hinaus gehen. Zum Projekt gehört auch die Intensivierung der Elternetzwerke durch gemeinsam gefeierte kulturelle Veranstaltungen in der Schule, Veranstaltungen in den Wohngebieten der Migranten, Samstags- oder Sonntagstreffen, Familiennachmittage, aufsuchende Elternarbeit und Förderung der Kinder.

 

16.01.2014



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