Losung

für den 14.11.2018

Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, habe es geschaffen.

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Aus dem Presbyterium


Nach der Sommerpause ging die Arbeit im Presbyterium genau da weiter, wo sie im Juli geendet hatte: mit unseren beiden Großthemen Pfarrstellen und Gebäude. Eines war allerdings anders am 20. August bei der Sondersitzung: Herr Pfarrer Axel Weber war zum ersten Mal dabei. Er hatte eine Woche zuvor seine Tätigkeit in Unterrath aufgenommen. Die ersten Eindrücke zeigen, dass wir mit Herrn Weber die richtige Wahl getroffen haben. Nachdem seine Frau inzwischen ebenfalls eine Stelle in Düsseldorf gefunden hat und Familie Weber sich schon ein wenig in Lichtenbroich eingelebt hat, sind die Voraussetzungen für ein gutes Miteinander günstig. Eine andere Veränderung wird ihm die Arbeit von Anfang an erleichtern. In der Ahornallee Nummer 5 sind jetzt neben dem Gemeindeamt die Büros der beiden Pfarrer und ein kleiner Sitzungsraum eingerichtet, in dem künftig das Presbyterium und die Ausschüsse der Gemeinde tagen. Damit Herr Pfarrer Weber arbeiten kann, musste das Presbyterium einige Regelungen treffen: Die Berechtigung, das Siegel der Gemeinde zu führen, die Ausstattung und die Zugänge zu den unterschiedlichen Computer-Programmen des Kirchenkreises waren zu beschließen. Am 5. August war die Bewerbungsfrist für die 2. Pfarrstelle zu Ende gegangen. Fünf Bewerbungen waren eingegangen. Das Presbyterium besprach in seiner Sondersitzung die Unterlagen gründlich und entschied einstimmig, zur nächsten regulären Sitzung am 10. September drei Damen und Herren einzuladen. Zwei Bewerbern wurden eine Absage erteilt, weil sie mit ihren speziellen Qualifikationen nicht dem Profil entsprachen, das die Gemeinde erwartet. Am 10. September fanden diese Bewerbungsgespräche statt. Das Presbyterium entschied, dass für zwei von ihnen das förmliche Wahlverfahren eröffnet werden soll. Das bedeutet, dass für diese Bewerber Probepredigten und -katechesen angesetzt und die Beratung durch die Landeskirche und den
Kirchenkreis beantragt wird. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die Probepredigten und Probekatechesen Anfang November stattfinden sollen. Bitte achten Sie auf die vorgesehenen Termine am 4. November und die „Offene etruskirche“ am 7. November. Die Probekatechesen finden im gleichen Zeitraum statt. Bitte achten Sie auch auf die Abkündigungen, falls Termine sich ändern. Die Superintendentur wird gebeten, Termine für den Wahlgottesdienst vorzuschlagen. Damit die für den 2. Pfarrer vorgesehene Wohnung in der Ahornallee 7 auch rechtzeitig bezugsfertig ist, hat das Presbyterium die Umbau- und Renovierungsarbeiten in den Sommerferien bewilligt. Beim Thema Gebäude standen die Fragen  der Folgenutzung der von der Gemeinde aufgegebenen Gebäude im Mittelpunkt. Hier könnte es im Herbst zu einer Entscheidung kommen, nachdem mehrere Interessenten Wohnraum für Senioren und Familien schaffen wollen. Für die Glocken und die Orgel der Pauluskirche wird es wohl auch Kaufinteressenten geben.
Der Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik hat sich vor der Sommerpause mit der Gestaltung des Altarbereichs der Petruskirche befasst, nachdem es Fragen zu dem Lesepult gegeben hat, das aus der Pauluskirche herübergenommen wurde. Der Ausschuss schlägt dem Presbyterium vor, die Angelegenheit wieder aufzugreifen, wenn die neuen Pfarrer sich eingelebt haben und eine eigene Meinung dazu bilden konnten. Dann kann die Gemeinde unter Umständen in der Form eines Wettbewerbs dieses Thema einer grundsätzlichen Lösung zuführen. Dieser Vorschlag wird auch von der Bauberatung des Landeskirchenamtes mitgetragen, die zu einem Gespräch nach Unterrath gekommen war. Der Ausschuss hat auch einen Vorschlag unterbreitet für die Grundsteinlegung und die Einweihung des neuen Gemeindesaales. Die Grundsteinlegung soll in einer schlichten Feier erfolgen, während die Einweihung des gesamte Komplexes, Am Röttchen 10, mit einem Gemeindefest verbunden werden soll. Der Gemeindeausschuss soll die weitere Planung vorantreiben. Dem stimmte das Presbyterium zu. Die diesjährige Gemeindeversammlung soll am 18. November nach dem Gottesdienst stattfinden. Dazu soll der Gottesdienstbeginn auf 10.00 Uhr vorverlegt werden. Als Themen soll über die Besetzung der freien
Pfarrstelle, über die (wirtschaftliche) Lage der Gemeinde und über die Konzentration der Gemeindearbeit am Standort Am Röttchen 10 gesprochen werden. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte sich die Gemeinde bei den Probepredigten ein Bild von den Bewerbern um die zweite Pfarrerstelle machen, so dass die Gemeinde Gelegenheit hat zu hören, wer das Pfarrteam in Zukunft vervollständigen könnte. Natürlich soll auch Raum für Fragen aus der Gemeinde sein. Die Wahl würde dann im Anschluss erfolgen.
Nach der Einführung von Pfarrer Axel Weber kann dieser die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des Presbyteriums ab Oktober übernehmen. Nach gut einem Jahr ist meine Aufgabe als „Pfarrverweser“ dann erfüllt. Als Berater stehe ich dem Presbyterium beziehungsweise den Pfarrern nach Bedarf für eine Übergangszeit zur Verfügung. Aber schon jetzt benutze ich die Gelegenheit, den Mitarbeitenden und den Mitgliedern der Gremien, allen voran Frau Davidovic, Herrn Schaaf und Herrn Wunderlich, für das vertrauensvolle Miteinander in dieser Zeit zu danken.

Ihr Pfarrer im Ruhestand
Paul Schnapp

 

20.01.2018



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