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für den 23.10.2020

Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen.

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Aus dem Presbyterium


Analog zum Gemeindebrief Oktober / November 2020

Foto: Pixabay / Neetz Foto: Pixabay / Neetz

Es ist Anfang September. Wenn ich diese Zeilen schreibe, haben fast alle Handwerker und Bauleute unser Gemeindezentrum verlassen. Sie sind fertig und wir sind fertig, durchaus in doppeltem Sinn. Nur noch die Orgel muss vollendet werden. Die Firma Peter arbeitet täglich daran, dass sie, wie versprochen, schöner, kräftiger und präsenter klingt, als jemals zuvor im Kirchenraum. Jetzt muss das Leben einziehen in die neuen und alten renovierten Räume. Wie schön wäre es, wenn wir so unbefangen und frei zusammenkommen könnten, wie es zu Beginn des Jahres ohne Sorge um Ansteckung noch möglich war. Aber das wird noch eine Weile nicht gehen. Was das für die einzelnen Gruppen und Kreise bedeutet, wissen die jeweils Leitenden. Sie kennen unsere Hygienekonzepte und werden sie in unseren Räumen umsetzen. Es wäre schön, wenn Sie mit einziehen in unser neues Gemeindezentrum.

Zu den Sitzungen:
Der Fachausschuss Finanzen und Organisation des Kirchenkreises (kurz FA5) ist besetzt aus zwei Mitgliedern aller Düsseldorfer Presbyterien und einigen Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes. Dieser Ausschuss entscheidet mit bei allen wesentlichen Finanz- und Organisationsangelegenheiten für den Kirchenkreis  und die Gemeinden. Hier wird auch festgelegt, wieviel Geld die Gemeinden als jährlichen Zuschuss aus der Kirchensteuer und dem Vermögen des Kirchenkreises erhalten. Gemeinden können darüber hinaus nur noch eigene Einnahmen aus Immobilien oder Spenden zur Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzen. Aus Unterrath
wurden Ulrike Davidovic und Michael Wunderlich vorgeschlagen. Beide sind in der Kreissynode am 14. August 2020 gewählt worden. Elmar Bischoff und Tobias Dette wurden als ihre Vertreter gewählt.

Im August haben wir bei den Finanzangelegenheiten beschlossen, beim Kirchenkreis Düsseldorf die Übernahme von 70 Prozent der Gesamtkosten zu bestätigen. Wir sind allerdings sicher, dass das geschehen wird. In seiner bescheidenen Art hat Michael Wunderlich ins Sitzungsprotokoll diktiert: „Die Bauabnahme ist ohne Mängel durchgeführt worden.“ Wir werden dies im Gottesdienst am 27. Sptember 2020 begehen.
Wenn Sie in diesen Tagen mal am Diezelweg vorbeigehen, werden Sie die Anfänge der dortigen Baumaßnahmen sehen. Pfarrhaus und Küsterwohnung werden abgerissen. Im Rahmen der Neubauten bekommt die Kita ein komplett neues Außengelände, das mit Vertretern der Diakonie und mit Beteiligung der Eltern entwickelt wurde. Eine Weile kann die Kita noch das Außengelände des Gemeindehauses Diezelweg nutzen.
Am 18. August 2020 hat ein neuer Konfirmandenjahrgang begonnen. Wir hoffen sehr, dass die nächste Konfirmation wieder so sein kann, wie die vergangenen.

Kennen Sie das „Klamödchen“? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Unterrather hier „Nein“ sagt. Es ist eine professionell arbeitende Laienspielgruppe, die bisher für regelmäßig ausverkaufte Vorstellungen in der St. Bruno Kirche gesorgt hat. Dort sind aber keine Aufführungen mehr möglich. Und so könnte es gut sein, dass im November 2021 die Veranstaltungen in der Petruskirche stattfinden.
Warum ich das jetzt schon schreibe? Nun, vielleicht kann jemand von Ihnen der Gruppe helfen:

Das klamödchen theater düsseldorf
ist auf einer Suche nach einem Lager für große Bühnenteile und Bühnenequipment: Höhe drei Meter, Breite fünf Meter und Länge acht Meter, wären ideal.
Hinweise und Angebote an bernd.ferber@yahoo.de

Der Blumenschmuck für den Altar zu den Gottesdiensten war auch ein Thema in der Augustsitzung. Bisher war es weitgehend so, dass der Lektor oder die Lektorin für sich samstags einen Blumenstrauß gekauft, ihn sonntags mit in die Kirche gebracht und anschließend wieder mit nach Hause genommen hat. Da dies nun auf Widerstand gestoßen ist, müssen wir eine andere Lösung finden, die möglichst kein Geld für die Gemeinde kostet. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Sie erinnern sich vielleicht an den Karfreitag 2019. Da gab es in der Petruskirche eine Aufführung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Es war das Abschiedskonzert des Figuralchores, der unter der Leitung von Jürgen „Jockel“ Schmeer seit ungefähr 40 Jahren große und kleine Konzerte von herausragender Qualität gegeben hat. Es gab am 26. August ein kleines Treffen aus für uns erfreulichem Anlass in der Petruskirche. Der Figuralchor hatte am Ende Geld übrig. Und Folgendes steht in Paragraph 5 der Vereinssatzung für diesen Fall: „Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf-Unterrath, die es unmittelbar und ausschließlich für den gemeinnützigen Zweck der Förderung von Kunst und Kultur zu verwenden hat.“ Ich möchte an dieser Stelle unseren Dank für rund 8.600 Euro wiederholen. Vielen Dank dem musikalischen Leiter Jockel Schmeer, der Vorsitzenden Frau Kemper-Güldenberg, Doro Pelle, der Finanzchefin des Chores und allen Sängerinnen und Sängern. Es war eine schöne Zeit. Schade, dass es vorbei ist.


In der Septembersitzung gab es eine wichtige Entscheidung: Wir veranstalten eine Gemeindeversammlung im November. Wir wollen Sie wieder direkt und persönlich überdie Situation der Gemeinde informieren, Ihre Fragen beantworten und Anregungen aufnehmen. Hier die Einladung mit der Tagesordnung:
Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung am 15. November 2020 nach dem Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Petruskirche.

Tagesordnung:
Begrüßung und Einleitung
Bericht der Finanzkirchmeisterin
Bericht des Baukirchmeisters
Berichte der Pfarrerin und des Pfarrers
Aussprache
Verschiedenes

Wir hoffen sehr, dass wir in großer Zahl zu dieser Gemeindeversammlung zusammenkommen können.


Die Septembersitzung lenkt die Gedanken und Planungen schon sehr deutlich in Richtung Jahresende und den Beginn des neuen Jahres. Wir haben bereits die Sitzungstermine für 2021 festgelegt. Wir haben noch einmal intensiv über die Hygienekonzepte für die einzelnen Gruppen und Räume gesprochen. Die Gruppenleitenden werden darüber informiert, wenn sie die Räume wieder nutzen.


Man könnte wieder singen im Chor und im Gottesdienst. Wenn jeder in der Mitte von vier Quadratmetern steht oder sitzt und der Raum insgesamt so groß ist, dass sieben Quadratmeter für jeden zur Verfügung stehen würden, ist das Singen nach einem Gutachten der Uni Freiburg nicht gefährlich.
Wir werden zurückhaltend auf die Möglichkeit zugehen. Die Kantorei hat bereits zwei Termine im Programm: Am 22. November 2020, dem Ewigkeitssonntag, wird sie im Gottesdienst die Kantate „Jesu meine Freude“ von Dietrich Buxtehude singen und am 4. Advent, dem 20. Dezember 2020, wird es ein kleines Weihnachtskonzert mit der Kantorei und dem Kinderchor geben.


Die Gartencenter haben Weihnachten bereits voll im Blick. Wir natürlich auch. Wenn nur die Lage ein wenig überschaubarer wäre. Der Kirchenkreis hat das Sammeln von Ideen übernommen und lädt zu regelmäßigen Videokonferenzen zum Thema Weihnachtsgottesdienste ein. Wir werden noch eine Weile brauchen, um Klarheit über ein konkretes Angebot für den Heiligen Abend und die Weihnachtstage zu verfügen. Klar ist leider nur, dass wir nicht, wie im vergangenen Jahr, 850 Menschen in einem Gottesdienst in der Kirche versammeln können. Auch die Weihnachtsfeiern für die Senioren können nicht im gewohnten Stil stattfinden. Wir werden stattdessen Weihnachtsandachten am 5.Dezember 2020 anbieten. Einen Hinweis finden Sie auf Seite 12 im Gemeindebrief.


Zum Abschluss möchte ich Ihre Aufmerksamkeit noch einmal auf die Fotos von Michael Wunderlich lenken, mit denen er in jeder Ausgabe des Gemeindebriefes den Baufortschritt Am Röttchen 10/10a dokumentiert hat. Auf den Seiten 24 bis 27im Gemeindebrief finden Sie die letzten Bilder dieser Maßnahme.
Wir sind fertig! Und wir sind dankbar, dass wir mit Barbara Schophaus als Architektin, Martin Ritz-Rahman als Projektsteuerer, Jörg Simoneit als Berater des Kirchenkreises und Michael Wunderlich als Baukirchmeister einsatzbereite, verantwortungsvolle, kluge und symphatische Menschen mit der Bewältigung dieser großen Aufgabe betrauen konnten.


Bleiben Sie behütet.
Ich grüße Sie herzlich
Kurt Schaaf
Vorsitzender

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12.03.2020



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