Losung

für den 25.08.2019

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

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Konfirmation


bedeutet: bestätigen

Foto: epd bild Foto: epd bild

Das lateinische Wort „Confirmare“ bedeutet: bestätigen. Bestätigen kann jemand, der seine fünf Sinne beieinander hat, jemand, den man ernst nimmt. Bestätigen kann in einer Konfirmationsfeier einer evangelischen Gemeinde eine Jugendliche/ein Jugendlicher, dass ihr/sein Leben etwas mit Gott zu tuen hat. Wer das bestätigt, ist kein Kind mehr. Wer das im 21. Jahrhundert bestätigt, ist nicht normal. Es ist in unseren Breitengraden ganz und gar nicht normal, dass jemand ernsthaft sich mit Gott beschäftigt. Es ist normal, dass junge Menschen sich mit ihrer Karriere beschäftigen, mit Hausaufgaben, Hobbies, Schulabschlüssen und nervigen Eltern, mit der Frage „Wie komme ich an mehr Kohle ran?“. Oberflächlich gesehen.
Wer sich wirklich mit Gott beschäftigt, der muss raus aus seiner Komfort-Zone. Der muss raus aus der bequemen Vorstellung, dass „es läuft“. Gar nichts läuft. Spätestens als Jesus ein jugendlicher Mensch war, wurde ihm irgendwann klar, dass Gott mit ihm etwas Besonderes vorhat. Dass er seine Komfortzone verlassen muss. Dass Mama und Papa nicht alles richten. Dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen. Dass gar nichts bleibt, wie es war. Dass das Leben lebensgefährlich ist.
Wir Älteren haben das scheinbar clever gelöst. Haben uns eingerichtet. Unsere Defensive verstärkt. Gott stellt bei uns nicht eben mal einfach so alles auf den Kopf. Wir halten da lieber Abstand. Als junger Mensch konnte ich das nicht so gut. Da war mehr Raum für Gott. Da war mehr Begegnung mit Gott.
Mir macht es Mut, dass es auch heute noch junge Menschen gibt, die bestätigen, dass sie sich dafür interessieren, wo, wie und wann Gott möglicherweise vor, hinter, neben, mit und bei ihnen ist.

Bernd Ferber
 

 

20.07.2019



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