Losung

für den 23.10.2019

Du wirst mit deinem Gott zurückkehren. Halte fest an Liebe und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!

Hosea 12,7

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Gemeindediakonie

 

Entwicklung des gemeindediakonischen Dienstes

Das griechische Wort Diakonie bedeutet Dienst. Diakone in den ersten christlichen Gemeinden unterstützten den „Dienst am Wort“, ihnen wurde das Amt des Tischdienstes übertragen und sie waren als Helfer für die Armen tätig. Heute ist die Diakonie die soziale Arbeit der Evangelischen Kirche. Aus historischer Entwicklung gibt es in Düsseldorf eine besondere Vielfalt diakonischer Träger. In den Evangelischen Kirchengemeinden gibt es vor Ort eine lange Tradition der christlichen Nächstenliebe und Unterstützung der Ärmsten und Kranken. Die Professionalisierung diakonischer Hilfe führte später zur Gründung spezieller Einrichtungen und zur Beschäftigung hauptberuflicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. In der Diakonie Düsseldorf sind die vielfältigen Bedarfe Hilfe- und Unterstützungssuchender gebündelt, sie ist mit der sozialen Arbeit des evangelischen Düsseldorfs beauftragt. Mit der Kaiserswerther Diakonie und der Graf-Recke-Stiftung gibt es zwei weitere diakonische Träger mit einer langen geschichtlichen Entwicklung in unserer Region. In unserer Evangelischen Kirchengemeinde Unterrath und Lichtenbroich und im Kirchenkreis sind eine Vielzahl haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitender „im Dienst“. Grundlage bleibt die christliche Nächstenliebe. Als Kooperationspartnerin der Diakonie Düsseldorf engagieren wir uns im „zentrum plus“ Lichtenbroich. Mit vielen Akteuren in unserem Stadtbezirk und darüber hinaus sind wir vernetzt und können so aktuelle Entwicklungen aufnehmen. Wir begleiten Menschen und fördern Gemeinschaft Unsere Gemeindediakonie der Evangelischen Kirchengemeinde Unterrath und Lichtenbroich begleitet insbesondere älterwerdende Menschen unterstützend auf ihrem Lebensweg und möchte soviel wie möglich deren eigene Befähigung und Verantwortung stärken. Dies wollen wir mit unterschiedlichen
Angeboten umsetzen: In beratenden Gesprächen überlegen wir gemeinsam, welche Unterstützung zur Bewältigung und Lösung der Fragen und Herausforderungen nötig ist, und bei Bedarf leiten wir entsprechende Hilfen ein. Jedes Gespräch ist vertraulich und findet meist im Rahmen eines Hausbesuches, im Büro der Gemeindediakonie oder auf Wunsch im „zentrum plus“ Lichtenbroich statt.
Mit dem Café Petrus, dem Eintopfessen am Diezelweg, dem Kraft- und Balancetraining im Seniorenzentrum zum Königshof und als Kooperationspartnerin des „zentrum plus“ bieten wir Seniorinnen und Senioren  niederschwellige gemeinschaftsfördernde Aktivitäten an. Einzelne Besuche entlasten pflegende Angehörige. Geburtstagscafés und Seniorenadventsfeiern geben einen besonderen Anlass, sich zu erinnern, sich zu freuen, mit anderen zusammen zu sein und Gott „danke“ zu sagen.
Alle Angebote sind eine Ermutigung für älter werdende Menschen am Gemeindeleben aktiv teilzunehmen, sich ehrenamtlich zu engagieren, Kontakte zu knüpfen, Verantwortung zu übernehmen und ein positives Lebensgefühl zu erlangen. Über dies hinaus helfen wir Menschen in unvorhersehbaren Notlagen mit einer konkreten, überschaubaren, kurzfristen Unterstützung. Dabei haben wir zum Beispiel Familien im Blick, deren Kinder dadurch an einer gemeindlichen Freizeitaktivität teilnehmen können, oder Senioren, deren häusliches Umfeld durch Krankheit und Einsamkeit akut bedroht ist. Zusätzlich nutzen wir unser Netzwerk von kommunalen Diensten, Angeboten der diakonischen Einrichtungen und anderen Wohlfahrtsverbänden, um eine nachhaltige Lösung zu entwickeln.
In der Sorge für ältere Menschen vernetzt unser diakonisches Engagement die gemeindliche Arbeit mit der ambulanten Pflege und stationären Altenhilfe. Mit den Angeboten der Tages- und Kurzzeitpflege der Graf-Recke-Stiftung in Unterrath, den ambulanten Diensten der Diakonie Düsseldorf und Recke mobil kann ein professionelles Hilfesystem aufgebaut werden.
Menschen aus der Gemeinde engagieren sich
Ein „gutes Leben im Alter“ wird zukünftig noch stärker von den Teilhabemöglichkeiten vor Ort geprägt sein. Daran beteiligen wir uns schon heute, mit einer hauptamtlich leitenden Mitarbeiterin und einem Team ehrenamtlicher
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unterstützt durch Spenden, Kollekten und dem Förderkreis Unterrather Diakonie
e.V.
Der Förderkreis Unterrather Diakonie e.V. leistet z.B. finanzielle Hilfe zur Personalstelle von Andrea Faust, zur Fortbildung von Mitarbeitenden und Ausstattung von Angeboten.
Sie sind herzlich eingeladen „das gute Leben im Alter und in Gemeinschaft“ mitzugestalten. Bringen Sie Ihre Ideen und Wünsche, Ihre Sorgen und Vorbehalte ein, gemeinsam suchen wir neue Formen der Sorge füreinander und eine Kultur des achtsamen Miteinanders.

Als Ansprechpartnerin grüßt Sie herzlichst
Andrea Faust,
Leiterin der Gemeindesdiakonie

 

13.05.2019



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